Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 04.04.2019


Bundesliga

Wacker-Devise: Wer vorne draufgeht, hält hinten dicht

Mit durchaus breiter Brust nimmt der FC Wacker das Rapid-Heimspiel (Samstag, 17 Uhr) in Angriff. Was nicht zuletzt auf dem 2:0-Sieg in Hartberg gründet.

Will sich am Samstag auch Rapid (l. Thomas Murg) erfolgreich vom Leib halten - Wackers Innenverteidiger Matthias Maak.

© gepaWill sich am Samstag auch Rapid (l. Thomas Murg) erfolgreich vom Leib halten - Wackers Innenverteidiger Matthias Maak.



Von Alex Gruber

Innsbruck – „Die Null muss stehen“ ist ein Spruch, der Schalke-Coach Huub Stevens zugeordnet wird. Und es war erstaunlich, wie imposant die Null bei Wackers Auftakterfolg in Hartberg gestanden ist. Das sorgte sogar dafür, dass es von diesem Spiel kaum Fotomaterial von FCW-Goalie Christopher Knett gibt: „Ich habe natürlich kein Problem damit, wenn es wenig Bilder von mir gibt, aber wir dafür die Spiele gewinnen.“ Der Auftakterfolg in der Steiermark bestätigte den Schlussmann nur in seiner Ansicht: „Es zeigt das, was uns der Trainer vorlebt. Und wir glauben daran.“ – An einen Plan mit aggressivem (Angriffs-)Pressing und früheren Balleroberungen. Das hält, wenn’s funktioniert, ja auch den Druck von der eigenen Abwehrreihe fern.

„Wir haben in Hartberg richtig gut gespielt und hinten nichts zugelassen. Das hat aber nicht nur mit der Verteidigung, sondern mit der ganzen Mannschaft zu tun“, bedankte sich auch Matthias Maak bei allen Neben- und Vorderleuten. Die vorangegangene Zwangspause gegen Salzburg raubte ihm zwar die weiße Einsatzweste und die ersten 90 Minuten in dieser Saison, aber natürlich steht auch für Maak das große Ganze klar im Vordergrund: „Der Klassenerhalt ist das oberste Ziel. Und wir brauchen gegen Rapid wahrscheinlich eine noch bessere Leistung als in Hartberg, um zu punkten.“ Die Fans, der zwölfte Mann, sind auch ein Faktor ...