Letztes Update am Fr, 10.05.2019 12:23

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

Im vierten Anlauf soll es für Wacker mit Punkten gegen Rapid klappen

Nach drei Saisonniederlagen gegen Rekordmeister Rapid käme dem FC Wacker Innsbruck am Samstag in Hütteldorf ein Erfolgserlebnis im Abstiegskampf gerade recht.

Wacker-Abwehrchef Matthias Maak (rechts) bekommt es am Samstag im Allianz-Stadion wieder mit Rapids Thomas Murg zu tun.

© gepaWacker-Abwehrchef Matthias Maak (rechts) bekommt es am Samstag im Allianz-Stadion wieder mit Rapids Thomas Murg zu tun.



Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Aller guten Dinge wären vier, denn dreimal bezog der FC Wacker in dieser Bundesligasaison schon – wenn auch knappe – Niederlagen gegen Rapid. Im vierten Versuch käme den Schwarzgrünen bei den Grünweißen am Samstag ab 17 Uhr (live TT.com-Ticker) ein Erfolgserlebnis gerade recht. Denn im Abstiegskampf gegen Hartberg und die Admira könnte ein Punkt entscheidend sein. Nach den beiden Siegen in Altach und im Kellerderby gegen Hartberg reisen die Tiroler zwar als krasser Außenseiter, aber mit breiterer Brust als zuletzt nach Wien.

„Ich freue mich auf dieses Spiel. Die Atmosphäre in Hütteldorf ist lässig“, meinte Matthias Maak, der letzte Woche mit dem 1:0-Siegestreffer gegen Hartberg sein erstes Tor in der tipico-Bundesliga feierte. Wackers Abwehrchef ist sich der Schwere der Aufgabe sehr wohl bewusst, verweist aber auch darauf, dass er und seine Mitspieler mit den beiden Siegen Selbstvertrauen getankt haben. Klar, dass man im Lager der Tiroler auch die beiden Abstiegskonkurrenten im Auge hat. „Aber in erster Linie kommt es darauf an, dass wir unsere Hausaufgaben erledigen, denn wir können den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen“, so Maak, der morgen so wie drei seiner Teamkollegen mit einer Hypothek aufläuft. Denn die gelbe Gefahr grassiert im Wacker-Kader. So wie Maak halten auch Lukas Hupfauf, Bryan Henning und Christoph Freitag bei vier Gelben Karten und wären bei einer weiteren Verwarnung in Hütteldorf für das nächste Spiel bei der Admira gesperrt. Auch beim Rekordmeister stehen vier Profis (Maximilian Hofmann, Mert Müldür, Stephan Auer und Marvin Potzmann) bei vier Verwarnungen.

Apropos Rapid – der erste Neuzugang für die kommende Saison ist fixiert. Der Grieche Taxiarchis Fountas wechselt vom Ligarivalen SKN St. Pölten mit Saisonende ablösefrei nach Hütteldorf. Man hat sich mit dem 23-jährigen Offensivspieler auf einen Vertrag bis Sommer 2022 geeinigt. Fountas laboriert an den Folgen einer Schultereckgelenksverletzung, die er sich Ende März im Ligaspiel bei Sturm Graz (1:0) zugezogen hatte. Rapid hofft aber, dass er zu Beginn der Vorbereitung auf die neue Saison bereits voll einsatzfähig ist. Bis zu seiner Verletzung hatte Fountas in 21 Ligaspielen für St. Pölten vier Tore erzielt.