Letztes Update am Mo, 27.05.2019 13:33

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

Stocker stellt Amt des Aufsichtsrats-Chefs zur Verfügung

Der Präsident von Wacker Innsbruck zieht damit die Konsequenz aus dem Abstieg der Tiroler aus dem Oberhaus. Seinen Rücktritt dementierte Stocker jedoch.

Wacker-Präsident Stocker zieht sich als Aufsichtsrats-Chef der Bundesliga zurück.

© gepa bachunWacker-Präsident Stocker zieht sich als Aufsichtsrats-Chef der Bundesliga zurück.



Wien – Gerhard Stocker stellt das Amt als Aufsichtsrats-Vorsitzender der Fußball-Bundesliga zur Verfügung. Der Präsident von Wacker Innsbruck zieht damit die Konsequenz aus dem Abstieg der Tiroler aus dem Oberhaus. Seinen Rücktritt dementierte Stocker jedoch. Der Tiroler wurde erst vergangenen August zum Aufsichtsrats-Vorsitzenden gewählt. Seine Amtsperiode beträgt vier Jahre.

„Ich habe immer klar deklariert, dass ich das Amt zur Verfügung stelle. Das ist logisch, da die Voraussetzung, dass wir (Wacker) in der Bundesliga sind, nicht mehr gegeben ist“, sagte Stocker am Montag gegenüber der APA. Sky hatte zuvor berichtet, dass sich der 67-Jährige als Aufsichtsrats-Chef der Liga zurückzieht.

Die sieben Mitglieder des Aufsichtsrats setzen sich laut Statut aus fünf Vertretern der Bundesliga und zwei aus der 2. Liga zusammen. Durch Wackers Abstieg nach nur einer Saison in der Bundesliga wäre Stocker der dritte Vertreter der zweithöchsten Spielklasse. Dies müsste in der Clubkonferenz - die nächste findet Mitte Juni statt - erst abgesegnet werden. „Die Wahlvoraussetzung ist nicht mehr gegeben, da Wacker nicht mehr in oberster Liga spielt“, meinte Stocker dazu.

LASK-Präsident Siegmund Gruber und Wattens-Präsidentin Diana Langes-Swarovski sind die Stellvertreter des Tirolers. Stocker war schon von 2013 bis 2016 im Aufsichtsrat gesessen. (APA)