Letztes Update am Sa, 29.06.2019 15:39

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


U21-Nationalteam

Wolf kritisierte Rettungskette nach Verletzung: „Bein falsch gerichtet“

Wie der Neo-Leipzig-Stürmer gegenüber der „Bild“ erzählte, seien die Minuten und Stunden nach seinem gegen Serbien erlittenen Knöchelbruch „recht chaotisch“ verlaufen.

Das böse Foul und seine Folgen: Hannes Wolf brach sich den Außenknöchel und fällt zumindest drei Monate aus.

© gepaDas böse Foul und seine Folgen: Hannes Wolf brach sich den Außenknöchel und fällt zumindest drei Monate aus.



Leipzig – U21-Teamspieler Hannes Wolf hat Kritik an der Rettungskette nach seiner schweren Verletzung geübt. Wie der 20-jährige Grazer berichtete, seien die Minuten und Stunden nach der verhängnisvollen Aktion „recht chaotisch“ verlaufen, „es hat alles sehr lange gedauert“. Wolf hatte sich in Österreichs EM-Auftaktspiel gegen Serbien (2:0) bei einem Foul den rechten Außenknöchel gebrochen.

Er sei erst nach einer Stunde im Krankenhaus in Triest angekommen. Bis zum Röntgen habe es noch einmal „ewig“ gedauert, so Wolf in einem Interview der „Bild“-Zeitung (Samstag). „Und dann wurde mein Bein falsch gerichtet, war schief im Gips. In Salzburg wurde mir dann noch mal ein neuer Gips angelegt“, erzählte Wolf.

Der frühere Salzburg-Profi rechnet erst in ein paar Monaten mit einer Rückkehr auf den Trainingsplatz. „Im besten Fall kann ich im Oktober wieder normal trainieren.“ Sechs Wochen müsse er den verletzten Fuß komplett ruhigstellen, so Wolf, der nach Ablauf dieser Saison zum deutschen Bundesligisten RB Leipzig gewechselt war. (APA)