Letztes Update am Mo, 15.07.2019 22:46

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Brasilien

Speicherkarte mit Neymar-Interview gestohlen

Der Kofferraum des Autos des brasilianischen TV-Teams wurde aufgebrochen. In dem Exklusivinterview soll der Fußballstar wichtige Informationen über seine Zukunft preisgegeben haben.

Neymar hatte vergangenen Montag unentschuldigt beim Trainingsauftakt des französischen Meisters PSG gefehlt. Nun wird über seine  mögliche Rückkehr zum FC Barcelona spekuliert.

© gepaNeymar hatte vergangenen Montag unentschuldigt beim Trainingsauftakt des französischen Meisters PSG gefehlt. Nun wird über seine mögliche Rückkehr zum FC Barcelona spekuliert.



Sao Paulo – Einem brasilianischen Fernsehsender ist angeblich die Aufnahme eines Exklusivinterviews mit Fußballstar Neymar gestohlen worden. Der brasilianische Profi von Paris Saint-Germain, über dessen mögliche Rückkehr zum FC Barcelona spekuliert wird, habe darin möglicherweise wichtige Informationen über seine Zukunft preisgegeben.

Der Kofferraum des Autos des TV-Teams sei aufgebrochen und daraus eine Speicherkarte mit dem Interview gestohlen worden, zitierte das brasilianische Medienportal UOL am Montag einen Reporter des betreffenden Fernsehsenders. Man hoffe, die Aufnahme zurückzubekommen und noch ausstrahlen zu können, hieß es. Das Interview war den Angaben zufolge am Samstag am Rande einer Veranstaltung des gemeinnützigen Instituto Neymar Jr. im brasilianischen Praia Grande aufgenommen worden.

Neymar hatte vergangenen Montag unentschuldigt beim Trainingsauftakt des französischen Meisters PSG gefehlt. Dessen Sportdirektor Leonardo sagte in einem Interview der Zeitung Le Parisien, der 27-Jährige dürfe den Verein bei einem passenden Angebot verlassen. Leonardo bestätigte „sehr oberflächliche Kontakte“ zum FC Barcelona. Vor zwei Jahren hinterlegte er die Rekordablöse von 222 Millionen Euro zunächst selbst, um vom FC Barcelona zu PSG zu wechseln. Nun soll es retour gehen, heißt es. Möglich, dass er sich in dem Interview dazu äußerte. Bestätigt ist das aber nicht. (APA/dpa)