Letztes Update am Mi, 07.08.2019 09:16

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Champions League

LASK als Außenseiter nach Basel: „Haben nichts zu verlieren“

Der LASK kann heute (20.00 Uhr/live ORF 1) ohne Druck zur Champions-League-Qualifikation in Basel antreten. Dort wartet Österreichs Ex-Teamchef Koller.

Auf die LASK-Defensive um Goalie Alexander Schlager und Abwehrchef Gernot Trauner dürfte heute jede Menge Arbeit zukommen.

© APAAuf die LASK-Defensive um Goalie Alexander Schlager und Abwehrchef Gernot Trauner dürfte heute jede Menge Arbeit zukommen.



Linz – Es sind historische Tage für den LASK. Das Gastspiel beim favorisierten FC Basel heute Mittwoch (20 Uhr/live ORF 1) ist der erste Auftritt der Linzer in der Qualifikation der Champions League überhaupt. Und die Ausgangslage könnte nach drei Siegen in den ersten drei Pflichtspielen besser nicht sein, auch zu verlieren hat man nichts: Ein Platz in der Europa-League-Gruppenphase ist fix.

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„Wir können uns richtig auf dieses Spiel freuen“, erklärte LASK-Neo-Coach Valerien Ismael vor dem Duell mit dem einstigen Schweizer Serienmeister von Ex-ÖFB-Teamchef Marcel Koller, der in der 2. Qualirunde PSV Eindhoven ausschaltete. „Basel ist eine sehr abgeklärte und physisch sehr starke Mannschaft. Wir sind eher Außenseiter, haben aber unsere Chancen“, zeigte sich Ismael überzeugt, für das Rückspiel am 13. August in Linz eine gute Ausgangsposition schaffen zu können.

Optimistisch gab sich auch Mittelfeldmotor Peter Michorl: „Wir haben überhaupt nichts zu verlieren“, sagte der 24-Jährige, dessen Truppe im Falle des Ausscheidens Mitte September im kleineren der europäischen Bewerbe weiterkicken würde. „Wir wollen aber natürlich in der Champions League spielen. Wir sind sicher der Außenseiter, aber im Fußball ist alles möglich.“

Für Ismael, der in seiner Zeit als Aktiver mit Bayern München und Werder Bremen in der Champions League spielte, ist es als Trainer das Europacup-Debüt. Das betrifft auch mehrere seiner Akteure. Von der „Einser-Garnitur“ hat lediglich James Holland mehr als sechs Europacup-Partien in den Beinen. Gemeinsam mit Verteidiger Christian Ramsebner ist der australische Mittelfeldmann der einzige, der bisher in der CL-Gruppenphase stand – 2013/14 bei der Wiener Austria Seite an Seite mit Rams­ebner.

Für Zweiteren ist klar, dass der Auftritt im 38.000 Zuschauer fassenden St.-Jakob-Park von Basel „eine sehr harte Aufgabe“ wird. Kaum zu vergleichen mit den bisherigen Duellen in Liga und Cup. Ismael erwartet gegen den Schweizer Vizemeister „eine andere Intensität, eine andere Geschwindigkeit. Basel wird uns vor vollem Haus gerade in den ersten Minuten unter Druck setzen wollen, auch, um das Publikum mitzunehmen“, betonte der 43-Jährige. „Wir müssen dagegenhalten, peu à peu ins Spiel finden und unsere Nadelstiche setzen – aus dem Spiel heraus und aus Standards. Wir haben unsere Waffen.“ (APA)