Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 11.08.2019


2. Liga

Zweite Auswärtsniederlage: Kein Tiefgang, daher keine Wacker-Tore

Das enttäuschte Wacker-Team bedankte sich in Floridsdorf nach 0:2-Niederlage bei den mitgereisten Tiroler Fans.

© gepaDas enttäuschte Wacker-Team bedankte sich in Floridsdorf nach 0:2-Niederlage bei den mitgereisten Tiroler Fans.



„Ich kann der Mannschaft nicht viel vorwerfen, weil die Leistung in Ordnung war", bilanzierte Thomas Grumser am Tag nach der 0:2-Niederlage beim Floridsdorfer AC mit gemischten Gefühlen. Einerseits bestimmten die Schwarz-Grünen das Geschehen, hatten mehr Ballbesitz, andererseits schaute halt wie in Steyr nichts Zählbares heraus. „Wir hatten zu wenig Tiefgang", sah der FCW-Coach mit einen Grund für die zweite Auswärtspleite und meint­e damit, dass kaum oder keine Lösungen gefunden wurden, den FAC-Riegel mit entsprechenden Großchancen zu knacken.

Wenn man schon kein Tor schießt, sollte man halt auch keines bekommen. „Wenn man ein Spiel nicht gewinnen kann, muss man es ja nicht unbedingt verlieren", hätt­e Grumser mit einem Punkt auch gut leben können. „Der Rückstand nach einem Eckball war sehr ärgerlich, denn das 1:0 spielte dem FAC noch mehr in die Händ­e."

Nur ein Tor in drei Partien spiegelt das Wacker-Problem exakt wider. „Daran müssen wir arbeiten. Ruhig bleiben lautet die Devise. Denn die bisherigen Leistungen sind kein Grund, Trübsal zu blasen", schließt Grumser das FAC-Kapitel. (w. m.)