Letztes Update am Sa, 17.08.2019 22:07

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Tiroler Liga

SVI-Coach Seelaus: „Das wird kein Start-Ziel-Sieg“

Der SVI hat nach einem 1:0-Sieg in Natters einen perfekten Start in die Hypo Tirol Liga hingelegt. Trainer Seelaus sieht aber noch viel Potenzial.

Die Natterer (l., blau) versteckten sich gegen den Tabellenführer nicht: Paul Graziadei (Nr. 12) im Duell mit Gegenspieler Philipp Plattner (SVI, l.). Der Doppelpack von Kapitän Mathias Perktold gegen Wattens-Goalie Simon Beccari war für Kundl  zu wenig.

© Die Natterer (l., blau) versteckten sich gegen den Tabellenführer nicht: Paul Graziadei (Nr. 12) im Duell mit Gegenspieler Philipp Plattner (SVI, l.). Der Doppelpack von Kapitän Mathias Perktold gegen Wattens-Goalie Simon Beccari war für Kundl zu wenig.



Von Alois Moser

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Innsbruck – „Wenn’s lafft, dann lafft’s.“ Die Weisheit des ehemaligen ÖSV-Skirennläufers Rudi Nierlich beschreibt auch das aktuelle Stimmungsbild beim SVI ganz gut: drei Ligaspiele, drei Siege, ein Torverhältnis von 9:0 und damit auch die Tabellenführung. Alles eitel Wonne bei der Truppe von Markus Seelaus?

„Keiner braucht bei uns zu glauben, dass das ein Selbstläufer wird, ohne dass wir hart arbeiten müssen.“ – Markus Seelaus
 (SVI-Trainer)
„Keiner braucht bei uns zu glauben, dass das ein Selbstläufer wird, ohne dass wir hart arbeiten müssen.“ – Markus Seelaus
 (SVI-Trainer)
- Vanessa Rachlé / TT

„Wir haben noch viele Dinge, in denen wir uns verbessern müssen“, will der 32-Jährige den Saisonauftakt nach Maß nicht überbewerten: „Das wird sicher kein Start-Ziel-Sieg.“

Auf dem kleinen Platz in Natters gelang indes schon der dritte volle Erfolg in drei Spielen: „Ich bin glücklich, dass wir hier einen staubigen 1:0-Sieg über die Runden gebracht haben.“

Nach der frühen Führung (Kalinovic, 11.) habe man es verabsäumt, ein zweites Tor nachzulegen: „Eines der Dinge, an denen wir noch arbeiten müssen.“

Denn den Platz an der Sonne will man verständlicherweise nicht so schnell wieder hergeben: „Natürlich wollen wir den Lauf so lange wie möglich fortsetzen.“ Dafür müsse man aber konzentriert weiterarbeiten: „Keiner braucht zu glauben, dass das jetzt ein Selbstläufer wird, ohne dass wir weiter hart arbeiten müssen.“

Das Saisonziel (Top fünf) hat der gestrenge Herr Trainer nach dem Traumstart noch nicht nach oben korrigiert: „Ich bleibe dabei, wenn uns das gelingt, haben wir eine gute Saison absolviert.“ Mit guten Leistungen steigt natürlich auch der Respekt der Gegner: „Und den haben wir uns auch erarbeitet.“

Seelaus’ Gegenüber Ali Pfurtscheller haderte nach der knappen Heimniederlage am Samstag mit einem „zu Unrecht aberkannten Tor“, sprach seiner dezimierten Mannschaft aber ein „Pauschallob“ aus: „Wir haben es dem SVI richtig schwer gemacht.“




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