Letztes Update am Sa, 14.09.2019 09:22

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

Spielmanipulation beim WSG-Gegner? „Die Vorwürfe sind lächerlich“

Die Anschuldigungen in Sachen Wettmanipulation wirbelten in Mattersburg ordentlich Staub auf. Heute (17 Uhr, live TT.com-Ticker) gastiert die WSG Tirol im Burgenland.

Michael Lercher (l.) hat sich in Mattersburg zurück in die Startelf gespielt.

© gepaMichael Lercher (l.) hat sich in Mattersburg zurück in die Startelf gespielt.



Von Tobias Waidhofer

Mattersburg – Eigentlich würde Michi Lercher viel lieber Positives besprechen. Zum Beispiel den 3:1-Sieg des SV Mattersburg bei der Admira, bei dem der Innsbrucker vor zwei Wochen sein Startelf-Comeback gegeben hatte. Aber natürlich dreht sich nach den jüngsten Vorwürfen von Sanel Kuljic im Burgenland (fast) alles um Begriffe wie „Spielmanipulation“ oder „Betrug“.

„Mit so etwas befassen wir uns nicht. Wir konzentrieren uns aufs Wesentliche – und das ist Fußball“, antwortet der 23-Jährige dazu. Laut dem ehemaligen ÖFB-Teamstürmer Kuljic soll es bei zwei Mattersburger Spielen der vergangenen Saison (0:6 gegen den WAC, 1:3 gegen den LASK) zu Manipulationen gekommen sein. Bei der Niederlage gegen den LASK am 16. 9. 2018 stand auch Lercher am Feld. „Ich kenne keinen, der freiwillig verliert. Das ist lächerlich“, findet der Außenbahnspieler klare Worte. Ähnlich klang auch Mattersburg-Boss Martin Pucher in einer Aussendung: „Wir sind von der Integrität unserer Spieler total überzeugt.“

Fußball gespielt wird heute im Pappelstadion aber auch. Bei Mattersburg wird neben Lercher mit Andi Kuen ein zweiter Tiroler in der Startformation erwartet. „Ich freue mich, ein Derby ist immer etwas Besonderes“, so Lercher, der mit „Maskenmann“ Flo Buchacher auch auf einen guten Freund trifft. „Wir werden uns sicher noch zusammenfunken.“

Bereits gestern rollte der WSG-Bus nach Lindabrunn, wo am Nachmittag das Quartier aufgeschlagen wurde. „Mattersburg ist kampfkräftig und heimstark, da kommt einiges auf uns zu“, weiß Trainer Thomas Silberberger. „Wir fahren dort hin, um nicht zu verlieren.“ Nach zwei Niederlagen in Folge braucht es Punkte – schließlich hat man das Quartalsziel (sechs Punkte) um einen Zähler verpasst. Diesen will man heute einfahren. Mindestens.

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