Letztes Update am Di, 24.09.2019 10:34

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Uniqa ÖFB-Cup

Wacker-Trainer Grumser setzt im Cup auf das Rotationsprinzip

Ein neuformierter FC Wacker Innsbruck gastiert heute (18.45 Uhr, live ORF Sport +) in der zweiten Uniqa-ÖFB-Cup-Runde in Graz beim GAK.

Beim Aufeinandertreffen in der Liga hatten zuletzt Alexander Gründler und der FC Wacker die Nase vorne.

© gepaBeim Aufeinandertreffen in der Liga hatten zuletzt Alexander Gründler und der FC Wacker die Nase vorne.



Von Tobias Waidhofer

Innsbruck – Bereits gestern zur Mittagsstunde rollte der Mannschaftsbus des FC Wacker Richtung Graz. Mit im Gepäck hatten die Schwarzgrünen dabei neues Selbstvertrauen – schließlich war die leidige Auswärtsunserie mit dem 2:2 in Liefering am Samstag zu Ende gegangen. Den Ausgleich hatte dabei „Joker“ Sunday Faleye erzielt. Ein Treffer, der für den Nigerianer einer Erlösung glich.

„Das Tor hat ihm sicher gutgetan. Es war aber auch abseits des Treffers eine sehr gute Leistung von ihm“, meinte Trainer Thomas Grumser im Wissen, dass das Liga-Heimspiel gegen den GAK (2:0) zuvor für den Angreifer nicht nach Plan gelaufen war. Gut möglich, dass der 20-Jährige heute in die Startformation rücken wird: „Wir werden die ein oder andere Position verändern. Es haben sich einige einen Einsatz verdient.“

Tekir muss wohl erst im Dezember einrücken

Ein weiterer Kandidat für die Startelf heißt Rami Tekir. Der Rückkehrer war gegen Liefering noch mit Oberschenkel-Problemen ausgefallen, heute soll in der zweiten ÖFB-Cup-Runde aber seine Stunde schlagen. Dass der ehemalige ÖFB-U21-Nationalspieler dem FC Wacker wegen der nahenden Bundesheer-Einberufung schnell wieder abhandenkommen könnte, stimme so nicht. „Es sieht gut aus, dass Rami erst im Dezember einrücken muss“, meinte General Manager Alfred Hörtnagl gestern. Heute hat Trainer Grumser zudem wieder Alexander Joppich und Murat Satin zur Verfügung. „Wir können aus dem Vollen schöpfen“, weiß der FCW-Coach. Neuerwerbung Vasil Kusej könnte außerdem als Joker für Offensiv-Schwung sorgen.

Uniqa ÖFB-Cup - 2. Runde

Dienstag

Austria Lustenau - FAC Wien 16.45 Uhr (live ORF Sport +)

GAK - Wacker Innsbruck 18.45 Uhr (live ORF Sport +)

ASK Ebreichsdorf - FC Flyeralarm 19.00 Uhr

Union Gurten - SV Horn 19.00 Uhr

FC Gleisdorf - FC Juniors OÖ 19.00 Uhr

SKU Ertl Glas Amstetten - FC Blau Weiss Linz 19.30 Uhr

FC Mannsdorf-Großenzersdorf - Kapfenberger SV 19.30 Uhr

USV St. Anna am Aigen - FC Mohren Dornbirn 19.30 Uhr

SKN St. Pölten - SV Mattersburg 20.45 Uhr (live ORF Sport +)

Mittwoch

WSG Swarovski Tirol - FK Austria Wien 18.30 Uhr (live ORF 1)

Wiener Viktoria - LASK 18.30 Uhr

SK Austria Klagenfurt - SK Sturm Graz 18.30 Uhr

ATSV Wolfsberg - RZ Pellets WAC 19.00 Uhr

SK Vorwärts Steyr - SV Guntamatic Ried 19.00 Uhr

WSC Hertha Wels - Cashpoint SCR Altach 19.00 Uhr

SK Rapid - FC Red Bull Salzburg 20.45 Uhr (live ORF 1)

Einzig zwischen den Pfosten stellt sich Alexander Eckmayr von selbst auf, weil Konkurrent Lukas Wedl verletzt fehlt. „Natürlich will ich langfristig die Nummer eins sein. Aber schauen wir einmal, wie lange Lukas ausfällt, er hat doch einige Profi-Spiele mehr als ich“, hielt sich der 20-Jährige vor seinem dritten Saisonspiel mit Kampfansagen zurück. Aber wer weiß, vielleicht schreitet Eckmayr heute ja als Elfmeterheld vom Rasen.

Ein Duell zweier Traditionsmannschaften wie GAK und FC Wacker birgt bei insgesamt 110 Duellen auch eine historische Komponente: Am 23. März 2004 waren sich die beiden Teams zuletzt im Cup (Achtelfinale) gegenübergestanden: Nach Treffern von Hannes Eder bzw. Rene Aufhauser und Gernot Sick gab es das bessere Ende für die Rotjacken aus Graz. Der Spieß soll heute in der Steiermark umgedreht werden.