Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 05.10.2019


Bundesliga

Auswärtsmatch bei der Admira: Die Uhr tickt für die WSG Tirol

Das heutige Auswärtsmatch (17 Uhr/TT.com-Ticker) bei der Admira liefert auch das Duell zwischen WSG-Langzeittrainer Thommy Silberberger und Gegner Klaus Schmidt.

Thommy Silberberger.

© gepaThommy Silberberger.



Von Alex Gruber

Wattens – Thommy Silberberger ist bei der WSG Swarovski Tirol seit 1. Juli 2013 im Amt und führte die Kristallstädter von der Regionalliga in die Bundesliga. Und bei der WSG wird vor einem durchaus möglichen Arbeitssieg über Schlusslicht Admira sogar von einem Spiel um Platz sechs gegen Hartberg in der nächsten Runde (20.10.) geträumt.

Ex-Wacker-Coach Klaus Schmidt, der schon bei vielen Clubs als Feuerlöscher eingesetzt wurde, ist seit 2. September 2019 bei der Admira an Bord. Und nach vier sieglosen Pflichtspielen, darunter das ÖFB-Cup-Aus bei Ostligist Ebreichsdorf, wurde er in der Gerüchteküche vor dem „Endspiel“ gegen die Wattener angezählt. Das hält nicht nur sein Gegenüber Silberberger für völlig absurd: „Man hat die wildesten Gerüchte gehört, aber es wäre ein Armutszeugnis für die Admira, wenn das stimmen würde, und ein Zeichen, dass der Club von außen diktiert wird und von innen keine Kraft hat.“

Klaus Schmidt.
Klaus Schmidt.
- gepa

Aus einer vertrauensvollen Mitte nimmt die WSG viel Kraft. So läuft man heute ohne die verletzten Routiniers (Cabrera, Pranter, Buchacher ...) mit sieben Punkten Vorsprung auf die Niederösterreicher auf den Rasen. „Dieses Match ist vor der Länderspielpause absolut richtungsweisend für beide“, erwartet Silberberger, dass eine von Schmidt aufgestachelte Admira sprichwörtlich mit dem Messer zwischen den Zähnen kommt.

„Es wird kein schönes Spiel“, hält Schmidt fest, dass auch der Kampf um zweite Bälle und um die Lufthoheit bei ruhenden Bällen entscheiden wird. Um seinen Job macht sich der faire Sportsmann „keine Gedanken“. Und die lange Verletztenliste hätte schon Vorgänger Reiner Geyer gehabt: „Sonst wäre ich vielleicht gar nicht hier und der Verein nicht in dieser Situation.“ Nachsatz: „Wichtig ist, dass wir konkurrenzfähig bleiben und bis zur Punkteteilung anschreiben, egal wie der Gegner heißt.“ Die WSG will sich von der Admira heute natürlich nicht ins Boot (=Abstiegskampf) holen lassen.

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