Letztes Update am So, 03.11.2019 09:34

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

WSG Tirol will mit breiter Brust zum zweiten Heimsieg

Der bescheidenen Heimbilanz zum Trotz peilt die WSG Tirol heute ab 14.30 Uhr (live TT.com-Ticker) im Tivoli drei Punkte gegen Altach an.

Wattens und Altach kämpfen heute im Tivoli erbittert um wichtige Punkte in der Bundesliga.

© gepaWattens und Altach kämpfen heute im Tivoli erbittert um wichtige Punkte in der Bundesliga.



Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Wenn aller guten Dinge wirklich drei sind, dann schließt die WSG Tirol nach den Auswärtssiegen bei der Austria (3:2) und im Pokal in Gleisdorf (4:1 nach Verlängerung) eine intensive Arbeitswoche heute ab 14.30 Uhr (live TT.com-Ticker) im Tivolistadion mit drei Punkten gegen Altach ab. Klingt einfacher, als es ist. Weil sich die Wattener bei „Heimspielen“ in Innsbruck nicht so wohl fühlen – erst vier Punkte in fünf Spielen – und die Vorarlberger mit dem Mute­ der Fastschonverzweiflung, also schon mit dem Rücken zur Wand stehend anreisen.

Am 27. Juli feierte die WSG zum Saisonstart mit dem sensationellen 3:1 gegen die Austria den bislang einzigen Ligasieg im Tivoli. Heute soll der zweite folgen. „Am besten wäre ein frühes Tor. Das würde uns in die Karten spielen und die Verunsicherung der Altacher aufbrechen lassen“, will WSG-Coach Thomas Silberberger beim angeschlagenen Gegner Hoffnungsschimmer schnell im Keim ersticken. Bei den Wattenern sind die zuletzt leicht angeschlagenen Lukas Grgic und Flo Rieder fit, dafür fehlt Clemens Walch verletzungsbedingt.

Altach hofft händeringend auf ein Ende der Negativspirale, steht man doch in der Liga seit dem 6:0-Heimsieg am 15. September gegen das mittlerweile punktegleiche Schlusslicht St. Pölten auf verlorenem Posten. Seither glückte überhaupt nur ein einziges Tor in der Meisterschaft – bei der 1:4-Heimniederlage gegen die Admira. Die restlichen vier Spiele gingen zu null verloren. Im Achtelfinale des ÖFB-Cups setzte es am Mittwoch ein 1:3 beim LASK. Setzt sich diese Serie gegen die WSG Tirol fort, wird die Luft für Trainer Alex Pastoor noch dünner, als sie ohnehin schon ist.

„Verletzungspech, unglückliche Spielverläufe – im Moment kommt viel zusammen. Doch das Mittel, aus diesem Tief zu kommen, ist ein Auswärtssieg gegen Wattens, und das haben wir vor“, verspricht Flo Jamnig seinen Landsleuten einen heißen Kampf um wichtige Punkte. Bei den Vorarlbergern fehlt Abwehrchef und Kapitän Philipp Netzer in der Defensive. Langzeitverletzt sind zudem Mittelfeldabräumer Ousmane Diakite, Offensivmann Marco Meilinger und der Naviser Christian Gebauer.

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Sechs Runden stehen im Herbst noch auf dem Bundesliga-Programm. „Wir haben vier Heimspiele und zwei Auswärtspartien. Wenn wir mit über 20 Punkten überwintern, was sich durchaus ausgehen kann, dann haben wir eine Punktlandung als Aufsteiger hingelegt“, setzt Silberberger darauf, dass bereits heute ein Dreier eingefahren wird.