Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 02.10.2017


Ringen

Inzing dominierte Derby: „Wir waren einfach zu mächtig“

Inzing gewann das Tiroler Derby in der Ringer-Bundesliga gegen Hötting/Hatting 40:16.

Die Inzinger (hier mit Lukas Gastl, blau) hatten die Höttinger (mit Andreas Heinz) fest im Griff.

© zeitungsfoto.at/Liebl DanielDie Inzinger (hier mit Lukas Gastl, blau) hatten die Höttinger (mit Andreas Heinz) fest im Griff.



Von Roman Stelzl

Innsbruck – Es sei der „Auftakt nach Plan“ gewesen, stellte RSC-Inzing-Obmann Klaus Draxl gestern trocken fest. Seine Ringer hatten am Samstag nicht nur ihren ersten Kampf der Bundesliga-Saison dominiert – sie hatten auch den Liga-Neuling, die KG Hötting/Hatting, im Tiroler Kräftevergleich beim 40:16 in die Schranken gewiesen. Lukas und Dominik Gastl vertraten dabei ihren in der deutschen Bundesliga engagierten Cousin Daniel würdig und gewannen so wie Michael Wagner. Am Ende gingen zehn der 14 Kämpfe vor den rund 150 Zuschauern im Höttinger Vereinsheim an Inzing.

„Es war von Anfang an eine klare Angelegenheit. Wir waren einfach zu mächtig“, ergänzte Draxl, der mit den Inzingern kommende Woche gegen Wals um einen Platz im oberen Play-off kämpft.

Für die Höttinger ist die Saison indes im Grunddurchgang nach dem 18:40 gegen Wals gelaufen. Nun geht es im unteren Play-off um die Plätze neun bis zwölf. Das Team hatte ja von der Aufstockung der Bundesliga profitiert.

Am Ende erkannte auch Obmann Franz Pitschmann die Klasse der Gäste an. „Die Inzinger haben tolle Athleten in ihren Reihen und waren zu stark. Ein solches Ergebnis war leider zu erwarten“, meinte das Tiroler Ringer-Urgestein. Von der Brisanz der Derbys zwischen dem AC Vollkraft Innsbruck und seiner Mannschaft sei das Derby gegen Inzing aber weit weg. Pitschmann: „Da sind wir auf einem gleichen Niveau, da sind die Kämpfe auch ausgeglichener. Das kann man nicht vergleichen.“ Und das sah auch Draxl so: „Von der Brisanz her war das eine andere Kategorie.“

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Für den ACV Innsbruck gab es indes im zweiten Duell die erste Niederlage. Nach dem knappen 30:28-Erfolg über Wolfurt in der Woche zuvor unterlagen die ersatzgeschwächten Tiroler dem österreichischen Meister KSK Klaus mit 18:39.