Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 01.05.2018


Tennis

Walter Seidenbusch: Ein Funktionär aus Leidenschaft wird 70

© gepa/OsterauerTTV-Präsident Walter Seidenbusch mit Tirols Ex-Spitzenspielerin Barbara Schett-Eagle.



Innsbruck – Der Titel „Multi“ passt nicht zu ihm. Eher das Prädikat „Funktionär aus Leidenschaft“. Nur so sind die vielen Funktionen von Walter Seidenbusch beim Tiroler- und österreichischen Tennisverband, beim ti-Sport, im Land Tirol und ASVÖ erklärbar.

Dabei macht der Physiker vor und hinter den Kulissen der verschiedenen Organisationen gut­e Figur. Der Name Seidenbusch steht nämlich für Repräsentation, für Arbeit, genaues Regelwerk und Statuten. Dazu gesellen sich die Begriffe Zusammenarbeit, Harmonie, Organisation und Aufbauarbeit.

Am heutigen 1. Mai feiert der Funktionär, dem das Ehrenamt auf den Leib geschneidert zu sein scheint, seinen 70. Geburtstag. Vorweg herzliche Gratulation. Er engagiert sich seit fast vierzig Jahren für den Tennissport in Tirol.

Aufgewertet durch hundertprozentige Zustimmung der Vereins-Delegierten Tirols bei der neuerlichen Wahl zum TTV-­Präsidenten. Ein beeindruckendes Vertrauensvotum.

Das hat sich bis nach Wien herumgesprochen, so dass Seidenbusch als Vizepräsident mit inhaltsschweren Aufgaben ins Präsidium des österreichischen Tennisverbandes gewählt wurde. Eine Auszeichnung, die wiederum mit Arbeit verbunden ist. Aber Fleiß und Akribie wurden dem am Tag der Arbeit Geborenen anscheinend in die Wiege gelegt. Viele Auszeichnungen, wie zum Beispiel Funktionär des Jahres 2010, würdigen die bisherige Arbeit des Mehrfach-Funktionärs, der im Sinne des Tennissports österreichweit einiges bewegen will. Ehrenamtlich, versteht sich. (r.u.)