Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 11.05.2018


Westliga

Auch Louis freute sich über den Kufsteiner Sieg

Zum Abschluss des 28. Westliga-Spieltags siegte der FC Kufstein mit 3:1 gegen den VfB Hohenems. Derby-Siege gab es für Schwaz und Kitzbühel.

© MühlangerEx-Wacker-Stürmer Marco Hesina erzielte den vorentscheidenden Treffer zum 2:1 für den FC Kufstein.



Von Tobias Waidhofer

Kufstein — Für Louis stellte Christi Himmelfahrt eine Premiere dar. Erstmals war der einjährige Hund von Kufstein-Präsident Hannes Rauch bei einem Westliga-Spiel zu Gast. Und die Französische Bulldogge avancierte gleich zu einem Glücksbringer für die Festungsstädter und sein Herrl, schließlich gewannen die Kufsteiner gegen den VfB Hohenems mit 3:1.

Nachdem Lovre Knezevic den Tabellen-Elften zu Beginn der zweiten Halbzeit in Führung geschossen hatte, kassierten die Kufsteiner aus einem Konter den 1:1-Ausgleich. „Aus heiterem Himmel", ärgerte sich Trainer Markus Duftner, der sich schlussendlich aber doch noch über drei Punkte freuen durfte, weil Marco Hesina noch zum 2:1 traf und Sinan Bicer in der Nachspielzeit dann den 3:1-Endstand fixierte. „Gott sei Dank haben wir uns belohnt", schickte Duftner nach. Der Trainer sieht seine Truppe „auf dem richtigen Weg. Wir müssen nur noch mehr Konstanz hineinbringen."

Eines scheint aber sicher: Glücksbringer Louis wird noch bei vielen weiteren Heimspielen zu Gast sein.

Bereits am Vortag hatten sich der FC Kitzbühel und der SC Schwaz jeweils über Derbysiege freuen dürfen: In Schwaz stand nach dem 3:2-Sieg über Wörgl natürlich Doppeltorschütze Thomas Pichlmann im Mittelpunkt. „Dafür haben wir ihn verpflichtet", grinste Trainer Bernhard Lampl, früher selbst ein Unterhaus-Torjäger par excellence. Bei den unterlegenen Wörglern, die das Spiel in der zweiten Halbzeit noch einmal spannend gemacht hatten, geht der Blick ja auch in die 1. Klasse Ost: Dort kämpft die zweite Mannschaft der Unterländer noch um den Aufstieg und kam im Spitzenspiel gegen Schlitters trotz Westliga-Kickern wie Süleyman Ünal, Mahir Iftic oder Maximilian Pfeifer nicht über ein 1:1 hinaus.

Einen 3:2-Derbysieg feierte am Dienstagabend auch der FC Kitzbühel. Und das, obwohl die Gamsstädter gegen Wacker II nach Treffern der Talente Okan Yilmaz und Matthäus Taferner schnell mit 0:2 im Rückstand gelegen waren.

Von Ruhe ist aber in der Westliga keine Spur — bereits morgen steht die vorletzte Runde auf dem Programm.

Präsident Hannes Rauch und seine Französische Bulldogge "Louis" freute der Sieg tierisch.
- Mühlanger