Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 28.05.2018


UPC Tiroler Liga

Silz/Mötz will bald oben mitspielen

© Michael KristenMomentan kämpft Silz/Mötz-Trainer Aleks Matic einmal mehr gegen den Abstieg - doch in Zukunft will man weiter oben mitmischen.



Mötz – Aktuell droht man immer tiefer in den Abstiegssumpf zu rutschen (siehe Bericht rechts) – doch für die Zukunft hegt man bei der SPG Silz/Mötz große Pläne. Prominente Namen sollen kommen – aber bei einem hakt es jetzt schon ziemlich.

Die Aufregung war groß, als Silz/Mötz die Verpflichtung von Ertugrul Yildirim vom Regionalligisten Schwaz verkündete. Mittlerweile kann sich der 21-jährige Angreifer mit einem Transfer offenbar nicht mehr anfreunden (die TT berichtete) – nun sollen offenbar die Gerichte entscheiden. „Er hat bei uns unterschrieben, und wenn man so etwas tut, muss man auch dazu stehen“, ist Matic’ Meinung zu dem Hickhack: „Aber er muss selbst wissen, was er tut.“ Matic als alter Hase würde dem Vielleicht-doch-Neuzugang aber die Türe offenlassen: „Wenn er sich vor der Mannschaft für sein Verhalten entschuldigt, würde ich ihm eine Chance geben. Jeder macht Fehler.“

Doch Yildirim wäre nur ein Baustein der avisierten Transferoffensive: „Wir wollen uns definitiv namhaft verstärken und in Zukunft oben mitspielen.“ Für den monetären Bereich ist Obmann Christian Kranebitter zuständig: „Er will auf jeden Fall einiges investieren.“ Statt des alljährlichen Kampfes gegen den Abstieg soll es nun in die andere Richtung gehen – kolportiert werden neben Yildirim auch tolle Angebote an Simon Zangerl und Daniel Strickner (beide Wattens). Niko Schneebauer kommt fix von der WSG.

Und: All das gilt unter Vorbehalt – zuerst muss die Klasse gehalten werden. Matic: „Falls wir das nicht schaffen, weiß ich nicht, was passiert.“

Wattens: Mit Florian Patterer wird ein weiterer Imster im Sommer in der Kristallstadt landen. Der 22-Jährige soll die Abwehr des Tiroler-Liga-Teams verstärken. „Es gibt viele schöne Oberländer Geschichten bei uns. Er ist als Führungsspieler der zweiten Mannschaft vorgesehen. Für oben können sich alle empfehlen“, sagt Sportmanager Stefan Köck. (a.m., lex)