Letztes Update am So, 21.10.2018 22:36

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


UPC Tirol Liga

Hoffnungsschimmer für Völs und Kundl

Lang, lang ist’s her: Sowohl Völs als auch Kundl beendeten endlich ihre langen Durststrecken.

Wo wohl die Reise für Volders (Hubert Strasser, l.) und Kundl (Clemens Kogler) hingeht? Derzeit stecken beide im Keller fest.

© MühlangerWo wohl die Reise für Volders (Hubert Strasser, l.) und Kundl (Clemens Kogler) hingeht? Derzeit stecken beide im Keller fest.



Von Alois Moser

Innsbruck – Die Westliga-Reform wackelt – und damit wird auch das Thema Abstieg in der UPC Tirol Liga wieder aktuell. Im Tabellenkeller zählt jeder einzelne Punkt: Kundl und Völs schrieben an diesem Wochenende nach langer Zeit endlich wieder voll an. Nun muss auch Volders nach unten schauen – und für die Union wird die Lage immer düsterer.

„Auch gegen Natters waren wir nicht weit weg. Aber das Spielglück ist derzeit nicht auf unserer Seite“, analysierte Volders-Trainer Michael Streiter nach dem 0:4 gegen Zams: „Außerdem habe ich so viele Verletzte, dass ich kaum noch eine Mannschaft zusammenbringe.“ Der Aufsteiger hofft nun auf die Pause: „Wir müssen uns irgendwie in den Winter hineinretten.“

Kundl ist indes nach dem Sieg gegen den SVI an Volders vorbeigezogen. „Wir haben uns endlich wieder einmal selber belohnt“, freute sich Trainer Roger Kühmaier vor allem für sein Team: „Aber der Erfolg tut uns allen gut.“ Nach sechs sieglosen Partien soll der Auswärtserfolg in Innsbruck wieder Selbstvertrauen für den Endspurt geben: „Den Schwung wollen wir mitnehmen, damit wir in den letzten Runden noch ein paar Punkte einfahren.“

Darauf hofft man auch in Völs, das sogar eine Durststrecke von zehn sieglosen Spielen beenden konnte. „Endlich haben wir wieder mal angeschrieben“, war Trainer Hans Glabonjat erleichtert: „Wir haben eine unheimliche Moral gezeigt, gekämpft und verteidigt.“ So eine Seuchensaison habe der 47-Jährige in seiner langen Trainerkarriere „noch nicht erlebt“. Durch den Sieg im direkten Duell konnten Glabonjat und seine Schützlinge die Union bereits um fünf Punkte distanzieren – der Völser Trainer traut dem Schlusslicht aber noch einiges zu: „Sie haben eigentlich viel zu viel Potenzial, um so weit unten zu stehen.“

Das weiß auch Union-Trainer Farid Lener – doch aktuell „will es einfach nicht sein“. Nach der 0:6-Klatsche gegen den SVI in der letzten Woche war Lener trotz erneuter Niederlage vor allem eines wichtig: „Die Mannschaft hat tolle Moral gezeigt. Darauf können wir aufbauen.“ Und die Saison ist ja noch lange – Reform hin oder her ...




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