Letztes Update am Mi, 31.10.2018 09:45

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Volleyball/Handball

Für Alpenvolleys und Handballer gilt: Verlieren verboten!

Während die Volleyballer der Alpenvolleys heute auswärts beim TV Rottenburg gefordert sind, hat Schwaz Handball Tirol den Meister zu Gast.

© Alpenvolleys/ForcherFür die Hypo Tirol Alpenvolleys rund um Pawel Halaba (r.) wartet heute die Pflichtaufgabe in Rottenburg.



Bei Hypo geht es Schlag auf Schlag

Innsbruck – Sieben Tage, drei Spiele – für die Hypo Tirol Alpenvolleys geht es nun Schlag auf Schlag. Heute in Rottenburg (19.30 Uhr, live auf sporttotal.tv) steht für Tirols Volleyballer eine Pflichtübung auf dem Programm – am Sonntag im Cup in Düren (18.00 Uhr) hingegen geht es schon um viel mehr. Heute in einer Woche (19.00 Uhr) gastieren dann die Bisons aus Bühl in der Innsbrucker Olympiahalle.

„Die Jungs sind heiß. Gegen Rottenburg geht es vor allem darum, sich Selbstvertrauen für den Cup-Schlager gegen Düren zu holen. Ein Unterschätzen darf es nicht geben“, erklärte Headcoach Stefan Chrtiansky vor der Abreise. Rottenburg steht aktuell punktelos am Tabellenende – zwei Partien endeten mit zwei Niederlagen.

Sportlich interessanter wird es für die Alpenvolleys jedoch am kommenden Sonntag: In Düren wartet die Neuauflage des letztjährigen Viertelfinal-Duells, das damals Hypo für sich entscheiden konnte. Zusätzliche Brisanz bei der Cup-Partie kommt jedoch durch die Tatsache, dass ein Ausscheiden weitreichende Folgen für den Tiroler Profi-Verein hätte. Schließlich gelten die heurigen Cup-Heimspiele als Ersatz für die verloren gegangenen Europacup-Auftritte. Die müssen, aufgrund des Vetos des internationalen Volleyball-Verbands, in Bayern ausgetragen werden. (suki)

Schwazer wollen das Glück erzwingen

Schwaz – Alles neu macht die Länderspielpause. Das ist zumindest der Wunsch von Schwaz-Trainer Frank Bergemann. Gegen Norwegen konnte Tirols Rückraumspieler Sebastian Spendier seinen ersten Kurzauftritt im ÖHB-Nationalteam hinlegen, heute (19.00 Uhr/Osthalle) geht es für den Kärntner im Ligabetrieb gegen Vorjahresmeister Fivers weiter. „Es ist an der Zeit, auch mal das Glück zu erzwingen“, sagt Coach Bergemann und spielt damit auf die knappen Niederlagen zum Saisonstart an.

Mit nur vier Punkten sind die Tiroler in der Spusu-Tabelle derzeit Vorletzter. Bergemann: „Wir waren einige Male sehr knapp dran, hätten bereits mehr Punkte machen können. Im letzten Spiel gegen Graz hat die Leistung auch absolut gestimmt. Aber wir belohnen uns derzeit einfach viel zu wenig für den betriebenen Aufwand!“ Zumindest in der Cup-Partie gegen Drittligist Fünfhaus konnte seine Truppe zuletzt Selbstvertrauen tanken.

Bis auf den angeschlagenen Michael Miskovez kann der Coach aus dem Vollen schöpfen und will die Fivers (derzeit „nur“ Vierter) auf dem falschen Fuß erwischen: „Wir glauben an unsere Chance“, heißt es bei den Schwazern. Gelingt der ersehnte Sieg, will man den Schwung für die Auswärtsfahrt am Samstag nach Linz mitnehmen. (ben)

Schwaz Handball Tirol mit Nationalteam-Debütant Sebastian Spendier (r.) will heute (19 Uhr/Osthalle) gegen Vorjahresmeister Fivers das Glück erzwingen.
- gepa