Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 02.02.2019


Sport in Tirol

Nach dem Fehlstart muss im Cup die Revanche her

Am falschen Fuß erwischt: Mit der 24:29-(15:16)-Niederlage in Ferlach verpatzte Schwaz Handball Tirol den Auftakt in die Quali-Runde.

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Von Benjamin Kiechl Ferlach — In Kärnten zu Gast bei Freunden? Dieser Werbeslogan verlog zum Auftakt der Quali-Runde in der spusu-Handballliga mit dem ersten Zweikampf seine Gültigkeit. Sparkasse Schwaz mit dem WM-erprobten Sebastian Spendier, der nur etwas über 30 Autominuten entfernt in St. Veit an der Glan zu Hause ist, fand sich in der Sporthalle Ferlach in der Höhle des Löwen wieder und verlor mit 24:29 (15:16).

Nach sechswöchiger Winterpause hatten die Tiroler große Startschwierigkeiten. Und das ausgerechnet gegen den Vorletzten im Grunddurchgang. Die Mannschaft von Coach Frank Bergemann konnte sich nur schwer auf die starke linke Seite einstellen. „Wir haben uns von leidenschaftlich kämpfenden Ferlachern zu sehr beeindrucken lassen und haben auch zu viele Eigenfehler produziert", erklärte der Trainer, der bekrittelte, dass „die Leistung nicht konsequent genug war um etwas Zählbares mitzunehmen".

Weil Linz Leoben mit zehn Toren Vorsprung abfertigte, stehen die Tiroler bereits nach dem ersten Spiel mit Blick auf das Viertelfinale unter Druck. Als nächster Gegner warten auswärts (15.2.) die Fivers. Schon am Sonntag (19 Uhr/Osthalle Schwaz) gibt es im ÖHB-Cup-Viertelfinale die Chance auf Revanche. Der Gegner heißt erneut Ferlach. Für medalp Innsbruck indes geht es am Samstag (18.30 Uhr) in der italienischen Serie A2 auswärts gegen Crenna weiter. Coach Sebastia Salvat: „Wir sind Favorit!"




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