Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 21.04.2019


Westliga

Schwazer Sieg teuer erkauft

Die Lampl-Elf feierte mit einem 3:0-Sieg in Langenegg den einzigen Tiroler Erfolg in der 22. Runde. Bereits am Montag sind die Tiroler Westliga-Kicker wieder gefordert.

Johannes Kinzner legte mit seinem Tor zum 1:0 den Grundstein zum Sieg und war ein Opfer der Vorarlberger Härte.

© Michael KristenJohannes Kinzner legte mit seinem Tor zum 1:0 den Grundstein zum Sieg und war ein Opfer der Vorarlberger Härte.



Von Thomas Mair

Innsbruck – Ein West­liga-Spieltag ohne Tiroler Erfolgserlebnis wäre ein absolutes Novum in dieser Saison gewesen. Mit einem 3:0-Auswärtssieg in Langenegg stellte gestern der SC Schwaz sicher, dass zumindest diese erfreuliche Serie weiterhin Bestand hat.

Dieser war aber teuer erkauft, denn die harte Spielweise der Vorarlberger forderte mehrere Opfer. Akaki Parjikia musste bereits nach zehn Minuten mit dem Krankenwagen abtransportiert werden, eine Knieverletzung wird befürchtet. Johannes Kinzner, Torschütze der 1:0-Führung, zog sich wohl einen Mittelhandknochenbruch zu und Maximilian Wurm konnte sich nach dem Schlusspfiff aufgrund einer Gehirnerschütterung an nichts mehr erinnern. „Es war eine Schlacht, aber wir haben den Kampf angenommen und verdient gewonnen“, resümierte Trainer Bernhard Lampl, dem keine Zeit zum Verschnaufen bleibt. Am Ostermontag findet bereits die nächste Runde statt. „Wir Amateurfußballer haben nicht einmal 48 Stunden zwischen den beiden Spielen“, schüttelt Lampl aufgrund der Ansetzung verständnislos den Kopf. Gegen Grödig wird er auf das verletzt­e Trio mit großer Wahrscheinlichkeit verzichten müssen. Nach drei Joker-Toren in den vergangenen zwei Spielen könnte Pasca­l Burger in die Start­elf rutschen.

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