Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 31.05.2019


Wasserball

WBCT-Männer wollen die Grazer Wundertüte entzaubern

Tirols Wasserballer holen heute auswärts zum ersten Wurf im Bundesliga-Halbfinale aus, der zweite folgt morgen im Tivoli.

Noch umzingelt: WBCT-Kapitän Christophe Koroknai.

© zeitungsfoto.atNoch umzingelt: WBCT-Kapitän Christophe Koroknai.



Innsbruck – „Die Grazer liegen uns einfach nicht“, bekennt Christophe Koroknai, Kapitän der Tiroler Wasserballer. Umso mehr sind die WBCT-­Männer vor dem heutigen Antritt (Graz Auster, 17 Uhr) im ersten Halbfinalspiel der Best-of-three-Serie gewarnt. „Graz ist wie eine Wundertüte. Man weiß nie, ob sie nicht doch noch slowenische Legionäre aus dem Hut zaubern, und heimstark sind sie auch“, weiß der Mannschaftsführer.

Die Saisonduelle endeten 10:10 und 26:9 für die Tiroler, die sich auch den Sieg im Grunddurchgang sicherten. „Am Ende spielt diese Platzierung keine Rolle. Die Stunde der Wahrheit beginnt im Play-off. Jetzt entscheidet sich, ob eine Saison erfolgreich ist oder nicht“, weiß der 31-Jährige. Aus dem Vorjahr ist man jedenfalls gewarnt, auch damals hatte man das erste Halbfinalspiel gegen Graz auswärts verloren, daheim aber umgedreht und den Finaleinzug fixiert (dort aber im Penaltyschießen gegen Salzburg verloren).

Kapitän Koroknai ist sich trotz Freitagtermins (Böhme, Altmann fehlen berufsbedingt) aber sicher, Graz besiegen zu können, „spätestens dann, wenn wir unseren Heimvorteil ausspielen können“ – morgen im Tivoli um 17 Uhr und am Sonntag, falls nötig, um 10.30 Uhr. (ben, sab)