Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 12.07.2019


Tennis

“Halber Tiroler“ Veldheer hat Lust auf mehr, Formanstieg bei Erler

Die Formkurve des Kufsteiners Alexander Erler zeigt weiter nach oben. Heute wartet auf das Tiroler Tennis-Ass die Nummer zwei des Turniers.

© Michael KristenDie Formkurve des Kufsteiners Alexander Erler zeigt weiter nach oben. Heute wartet auf das Tiroler Tennis-Ass die Nummer zwei des Turniers.



Für Turnierdirektor Dietmar Härting ist Mick Veldheer ein Tiroler. „Weil er seit zehn Jahren mit seiner Familie in der Leutasch lebt, seit dieser Zeit in Seefeld trainiert und seit fünf Jahren für den TC Telfs um Meisterschaftspunkte kämpft." Aus. Basta. Angesprochen auf eine österreichische Staatsbürgerschaft, meinte der 23-jährige gebürtige Holländer: „Zu teuer." Geld — viel Geld — fließt nämlich in seine Laufbahn als Tennisprofi. Für den gestrigen Einzug ins Viertelfinale des ITF-World-Tennis-Turniers in Telfs nach dem 6:3, 6:3 gegen Bruno Sant'Anna (BRA) kassierte Veldheer 438 €. Er will mehr — sportlich mehr. Und sein Heimturnier gewinnen. Im heutigen Viertelfinale muss Veldheer in der zweiten Begegnung nach 10 Uhr die Hürde Petr Nouza (CZE) nehmen, um ins Halbfinale aufzusteigen.

Dieses Ziel peilt auch Alexander Erler an. Der Kufsteiner, der sich spielerisch steigerte, Andrea Bolla (ITA) 7:5, 6:3 bezwang, resümierte: „Es geht von Spiel zu Spiel besser." Gegen die Nummer zwei, Tomas Machac (CZE), heute ab 10 Uhr, der Julian Schubert (Telfs) beim 6:0, 6:2 aus den Aufstiegsträumen holte, eine Voraussetzung, um zu gewinnen. Mit Jakob Aichhorn und David Pichler sind heute noch zwei weitere Österreicher im Einsatz. (r.u.)




Kommentieren


Schlagworte