Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 19.08.2019


Tiroler Liga

Und alle Jahre wieder ein St. Johanner Traumstart

Mit drei Siegen aus drei Spielen legte St. Johann wie im vergangenen Jahr einen Auftakt nach Maß hin – auch dank neugewonnener Qualitäten.

St. Johanns Trainer Thomas Handle (unten, 2. v. r.) und seine Spieler haben aktuell allen Grund zum Jubeln: drei Siege, neun Punkte, neun erzielte Tore – und das einzige Gegentor war ein Eigentor.

© Verein/SK St. JohannSt. Johanns Trainer Thomas Handle (unten, 2. v. r.) und seine Spieler haben aktuell allen Grund zum Jubeln: drei Siege, neun Punkte, neun erzielte Tore – und das einzige Gegentor war ein Eigentor.



Von Alois Moser

St. Johann — Blick zurück in die Saison 2018/19: St. Johann, gerade noch dem Abstieg entronnen, startet mit drei Siegen und einem Remis aus den ersten vier Spielen, um am Ende eines furiosen Herbstes sensationell auf Platz zwei zu überwintern. Und auch in die aktuelle Spielzeit der Hypo Tirol Liga legten die Leukentaler mit drei Siegen aus drei Spielen einen Auftakt nach Maß hin. Trainer Thomas Handle freut's — ansonsten soll sein Team aber keine Neuauflage der letzten Saison liefern.

„Das Frühjahr war eine Katastrophe", denkt der Noch-Fünfziger nur ungern zurück. Trotz einiger namhafter Abgänge und verletzungsbedingter Ausfälle scheinen die St. Johanner auf einem guten Weg: „Ich denke, dass wir stabiler geworden sind." Und auch die Neuzugänge (Fredd­y Told, Denis Muran, Dilan Mojica, Patrick Hute­r und Mile Blazevic) sowie Rückkehrer Alex Krimbacher bereiten Handle viel Freude: „Ich glaube, heuer haben wir eine ex­trem gute Mischung."

Neben den altbekannten St. Johanner Tugenden wie Zweikampfstärke und taktische Disziplin hebt der Trainer­fuchs die neugewonnene spielerische Qualität hervor, die vor allem mit seinem spanischen Neuzugang Dilan Mojica (20) zusammenhängt: „Er macht noch nicht so viele Zweikämpfe, wie es unser Publikum gewöhnt ist. Aber er bringt viel Sicherheit und Ruhe am Ball mit, die uns richtig guttut."

Auch der größere Kader soll helfen, dass sich der Einbruch der Vorsaison nicht wiederholt: „Ich will sowohl im Herbst als auch im Frühjahr mindestens 20 Punkte."




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