Letztes Update am Mi, 02.10.2019 09:18

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Football

Spatenstich für Football-Zentrum: Eine neue Zeitrechnung hat begonnen

Das Innsbrucker Football-Zentrum wird in knapp einem Jahr fertig und hebt den Sport auf eine neue Ebene. 7,3 Millionen Euro kostet das neue „Schmuckkasterl“.

Gruppenfoto: Bürgermeister Willi, Trattner (BMÖDS), Raiders-Managerin Nuener, Raiders-Präsidentin Swarovski, Mayr (Sportstadträtin), Zoller-Frischauf (Landesrätin), Wichmann (Präsident Tiroler Footballverband) und Danler (Geschäftsführer IIG).

© Thomas BöhmGruppenfoto: Bürgermeister Willi, Trattner (BMÖDS), Raiders-Managerin Nuener, Raiders-Präsidentin Swarovski, Mayr (Sportstadträtin), Zoller-Frischauf (Landesrätin), Wichmann (Präsident Tiroler Footballverband) und Danler (Geschäftsführer IIG).



Von Roman Stelzl und Daniel Suckert

Innsbruck – Die Erleichterung auf Seiten der Swarco Raiders war schon vor zwei Jahren groß, als das Projekt „Football-Trainings-Zentrum“ mit dem Architekturwettbewerb Fahrt aufnahm. Versprochen wurde bekanntlich ja schon viel bis dahin, nun werden aber Tatsachen geschaffen. Im Sommer 2020 wird das Areal fertiggestellt sein. Für den Tiroler Amateurclub eine Besonderheit.

Es gibt keinen Titel in Europa, den die Raiders noch nicht gewonnen haben. Und das, obwohl man jahrelang am Sieglanger auf einem verkleinerten Feld trainieren musste. Beschwert haben sich die Akteure selten, der 1992 gegründete Club war überhaupt froh, eine eigene Heimat zu haben.

Um 7,3 Millionen Euro wird nun ein „Schmuckkasterl“ aus dem Boden gestampft – eine Million Euro kommt vom Bund, jeweils 3,15 Millionen vom Land Tirol und der Stadt Innsbruck. Eine kleine, aber feine Verbindung zum Sport mit dem „Eierlaberl“ konnten Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi und Landesrätin Patrizia Zoller-Frisch­auf vorweisen: Der Neffe bzw. der Sohn der Politiker waren schon einmal am grünen Rasen aktiv.

„Für uns ist es eine Reise, die uns sehr viel Freude bereitet“, erklärte Raiders-Managerin Claudia Nuener erfreut. Bürgermeister Willi („Viele junge Menschen finden im künftigen Zentrum ideale Trainingsbedingungen“), Zoller-Frischauf („Die Zukunft des Footballs in Tirol ist gesichert“), Sportstadträtin Mayr („Wir sind stolz, dass das derzeit erfolgreichste Football-Team Europas Innsbruck seine Heimat nennt“) und der Leiter der Sektion Sport im BMÖDS, Phillip Trattner, stimmten in den Lobgesang auf die Swarco Raiders ein. Trattner: „Die Raiders spielen schon seit vielen Jahren eine bedeutende Rolle.“

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Das Zentrum wird aber nicht nur von den Raiders genützt werden, sondern auch von den rotweißroten Nationalteams. Die Leitung hat die Olympiaworld über, wie Managerin Nuener gestern bestätigte. Die Anlage bekommt ein großes Dach inklusive 160 Quadratmetern Solaranlage. Der Platz wird leicht abgesenkt, um den Zuschauern eine gute Sicht zu bieten. Die Büros der Raiders bleiben aber im Tivoli-Stadion.

In Tirol gibt es über 1000 aktive Footballer. Neben den Raiders sind die Telfs Patriots, die Schwaz Hammers und die Wörgl Warriors zu nennen.