Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 03.10.2019


Handball

Nach Niederlagenserie: Schwaz baut auf die Kraft der Osthalle

Sparkasse Schwaz Handball Tirol will sich morgen (19 Uhr) gegen Krems zuhause wieder hochziehen.

In der Stadt Schwaz will Armin Hochleitner (in Rot) im Dress von Handball Tirol wieder Gas geben.

© gepaIn der Stadt Schwaz will Armin Hochleitner (in Rot) im Dress von Handball Tirol wieder Gas geben.



Von Alex Gruber

Innsbruck – Trotz dem siegreichen Saison-Auftakt gegen Bregenz in der Innsbrucker Olympiaworld untermauerte nicht zuletzt die Heim­niederlage gegen Ferlach in Hötting West, dass Handball Tirol wieder (s)eine echte Heimstätte braucht. Weil im Namen des HLA-Teams ja Sparkasse Schwaz drinnensteht. Und der Gang in die Osthalle liegt einigen Knappenstädtern halt dennoch weit näher als ein Abstecher in die Landeshauptstadt. Am 30. April spielte man im Viertelfinale gegen Hard zuletzt in Schwaz vor.

Die Osthalle, insbesondere wenn sie voll ist, kann Kraft von der Tribüne aus entfalten. Im Publikumsbereich haben sich zwar die Renovierungsarbeiten in Grenzen gehalten, aber dort geht es in erster Linie ja um ein lautes Organ von den Fans. Und darum, dass sich die Truppe von Coach Frank Bergemann nach vier Niederlagen in Serie wieder aufbauen kann.

Der Parkettboden ist neu, wenn die Tiroler morgen aus dem eigenen, kleinen Kabinenbereich aufs Feld gegen den Tabellenzweiten aus Krems schreiten. Auch eine digitale Anzeigentafel soll in der ältesten Erstliga-Halle Öster­reichs bis November noch kommen. In erster Linie geht es darum, was auf dem Feld passiert.

„Wir hatten neben Verletzungen auch mit ungewohnten Hallen zu kämpfen“, weiß der sportliche Leiter Thomas Lintner aus langjähriger Erfahrung, dass ein gewohnter Rahmen zuweilen für Sicherheit sorgt: „Es wird bis Dezember dauern, bis die ‚neue‘ Halle komplett fertig ist. Aber wir sind wieder zuhause und hoffen, dass neben den Abläufen vor allem die Leistung passt.“ Es hat ja durchaus Zeiten gegeben, in denen die Osthalle für die Gegnerschaft schwer einnehmbar war.

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