Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 07.10.2019


Regionalliga Tirol

Alles Knoflach oder was?

Beim 5:1-Sieg der Schwazer gegen Zirl geigten die Knoflach-Brüder groß auf. Imsts Trainer Sladi Pejic musste indes beim 2:0 gegen Kufstein lange warten.

Kufsteins Dawid Bober (l.) warf alles hinein, doch einmal entwischte ihm der Imster Marvin Schöpf, Torschütze zum 1:0-Führungstor.

© Thomas BöhmKufsteins Dawid Bober (l.) warf alles hinein, doch einmal entwischte ihm der Imster Marvin Schöpf, Torschütze zum 1:0-Führungstor.



Von Alois Moser und Daniel Lenninger

Schwaz, Imst – Der Grunddurchgang der Regionalliga Tirol neigt sich dem Ende zu und Tabellenführer Schwaz steht mit vier Punkten Vorsprung in der Pole-Position. Gestern fertigten die Silberstädter Aufsteiger Zirl zuhause mit 5:1 ab. Schwaz-Trainer Bernhard Lampl registrierte eine „tolle Leistung“. Ein Sonderlob hatten sich die beiden Brüder Michael und Patrick Knoflach verdient. Ersterer avancierte mit drei Treffern zum Mann des Spiels, Pat­rick traf einmal und glänzte als Vorbereiter. „Sie haben sich belohnt“, freute sich ihr Coach mit dem torgefährlichen Duo aus dem Wipptal. Die Schwazer sind damit seit der Auftakt-Pleite in der Reichenau ungeschlagen. „Unser Ziel bleibt ein Platz in den Top 3“, hält Trainer Lampl den Ball noch flach.

An diesen kratzt auch Imst, das 2:0 gegen Kufstein gewann. „Das war eine komplizierte Geschichte“, kommentierte Trainer Sladi Pejic: „Wir waren drückend überlegen, aber sie haben mich bis in die Nachspielzeit auf das 2:0 warten lassen.“ Der Jubel war nach der Erleichterung angemessen: „Ich glaube, ich habe mir beim Sprint eine Zerrung zugezogen.“ Für Imst ist weiter viel möglich: „Wir haben noch ein super Programm.“

Pejic’ Kufsteiner Pendant Ogi Zaric hätte nur zu gerne etwas Zählbares aus dem Oberland mitgenommen: „Ein Punkt wäre drin gewesen.“ So hieß es für die junge Kufsteiner Elf (neun Spieler aus dem eigenen Nachwuchs) einmal mehr lernen: „Wir haben gewusst, dass es ein schwerer Herbst werden wird.“

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