Letztes Update am Mi, 04.02.2015 06:15

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Regionalliga West

Wattens setzt ein starkes Signal auf dem Transfermarkt

Der Tiroler Westligist startet mit sechs Legionären die Verfolgung von Leader Austria Salzburg. Das Ziel: Aufstieg!

© WSG WattensDer Chilene Hector Nunez geht für Wattens im Frühjahr in der Regionalliga West auf Torjagd. Das freut WSG-Präsidentin Diana Langes-Swarovski und Sportmanager Stefan Köck.



Innsbruck – Ex-Wacker-Profi Martin Svejnoha (TCH) und der bayerische Goalie Ferdinand Oswald kickten bereits im Herbst bei der WSG Wattens. In der Winterpause wurde beim Tabellenzweiten der Regionalliga West kräftig nachjustiert. Zum Start der Rückrunde am 20. März mit dem Heimspiel gegen Schlusslicht Bizau werden gleich sechs Legionäre im Kader der Tiroler stehen. Der Däne Nils Peter-Mörck machte in der Winterübertrittszeit den Anfang, dann langten termingerecht Arbeits- bzw. Aufenthaltsbewilligung für den Chilenen Hector Nunez ein.

Weil die Beziehungen zur Scouting-Abteilung von Chelsea London noch zwei Kicker von Format bescherte, wurden auch noch der 24-jährige Franzose Samuel Mansour und Khurram Shahzad (Pakistani mit englischem Pass) bis Sommer verpflichtet. Sportmanager Stefan Köck wurde in der Übertrittszeit nicht fad. Letztlich haben sich die Probetrainings, die unzähligen Telefonate und Anmeldeformalitäten ausgezahlt.

„Damit haben wir ein starkes Signal gesetzt, dass wir den direkten Aufstieg schaffen wollen. Sechs Punkte sind in 13 Spielen aufzuholen, das direkte Duell im Langes-Stadion gegen Austria Salzburg müssen wir freilich gewinnen“, so Trainer Thomas Silberberger, den aufkeimende Kritik wegen der Legionärsschwemme kalt lässt: „Im Sommer wurden wir kritisiert, weil wir nichts gemacht haben, jetzt regen sich einige erst recht auf. Was soll’s, wir wollen Meister werden.“ (w.m.)