Letztes Update am Di, 29.11.2016 20:48

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leichtathletik

Russinnen Tschernowa, Scharmina und Ugarowa gesperrt

Der Siebenkämpferin Tschernowa wurden wegen Blutdopings WM-Gold 2011 und Olympia-Bronze 2012 aberkannt.



Lausanne – Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat drei russische Leichtathletinnen gesperrt. Die Bekannteste unter ihnen ist die ehemalige Siebenkampf-Weltmeisterin Tatjana Tschernowa, sie wurde wegen mehrfachen Blutdopings rückwirkend per 5. Februar 2016 für drei Jahre und acht Monate aus dem Verkehr gezogen.

Der 28-jährige Wiederholungstäterin, die wegen einer bereits von 2013 bis 2015 verbüßten Sperre durch die russische Antidoping-Agentur von der Sperre zwei Jahre abgezogen erhält, wurden der WM-Titel von 2011 und Olympia-Bronze von 2012 aberkannt. Die Goldmedaille dürfte Jennifer Ennis-Hill erben, es wäre die dritte für die Britin nach 2009 und 2015. Tschernowa war aufgrund einer positiven Dopingprobe bei der WM 2009 erstmals zwei Jahre gesperrt gewesen.

Der CAS hat wegen Anomalien im Blutbild auch zwei Mittelstreckenläuferinnen gesperrt. Jekaterina Scharmina, die Hallen-EM-Dritte von 2011 über 1.500 m, wurde rückwirkend per 7. Dezember 2015 für drei Jahre suspendiert, die 1.500-m-Spezialistin Kristina Ugarowa ab 7. September 2015 für zwei Jahre. (APA/sda)