Letztes Update am Di, 27.03.2018 16:17

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Tennis

ÖTV-Team mit Jürgen Melzer, Ofner und Novak nach Russland

Dominic Thiem fehlt rekonvaleszent, Gerald Melzer und Andreas Haider-Maurer verzichten freiwillig auf das Gastspiel in Moskau.

Zuletzt feuerte Jürgen Melzer das Davis-Cup-Team an, gegen Russland soll der Routinier wieder spielen.

© gepaZuletzt feuerte Jürgen Melzer das Davis-Cup-Team an, gegen Russland soll der Routinier wieder spielen.



Wien – Davis-Cup-Team wird mit dem eben erst wieder auf die Tour zurückgekehrten Jürgen Melzer, Sebastian Ofner und Dennis Novak als Einzelspieler zum Auswärts-Länderkampf nach Moskau reisen. Als Doppelspezialisten nimmt ÖTV-Kapitän Stefan Koubek Philipp Oswald und Tristan-Samuel Weissborn mit. Österreich trifft in der 2. Runde der Europa-Afrika-Zone I auf die favorisierten Russen.

Ohne den derzeit rekonvaleszenten Dominic Thiem sind die Österreicher, die mit Thiem in St. Pölten gegen Weißrussland einen 5:0-Auftaktsieg gefeiert hatten, Außenseiter. Gelingt die Überraschung, dann könnte die ÖTV-Equipe im September im Weltgruppen-Play-off um den Aufstieg in die höchste Kategorie spielen.

Dank der Modusänderung hat Koubek wieder fünf Spieler nominiert. Neben dem Ausfall Thiems hatten sowohl Gerald Melzer als auch Andreas Haider-Maurer, die sich auf Hartplatz nicht so wohlfühlen, auf eigenen Wunsch auf den Moskau-Trip verzichtet. Auch Australian-Open-Champion Oliver Marach (fehlt aus privaten Gründen) und Alexander Peya, der sich auf sein Doppel-Ranking konzentrieren möchte, stehen diesmal nicht zur Verfügung. (APA)

Melzer in erster Marbella-Runde ausgeschieden

Im Doppel hatte es am Vortag gegen die topgesetzte Paarung gleich mit einem Sieg geklappt, im Einzel verlor Jürgen Melzer am Dienstag in Marbella in der ersten Runde. Der 36-jährige Niederösterreicher, der von seinem als Turnierdirektor fungierenden Ex-Manager Ronnie Leitgeb eine Wildcard erhalten hatte, unterlag dem als Nummer 3 gesetzten Italiener Marco Cecchinato mit 1:6,6:7(1).

Für Melzer war es das erste Wettkampf-Einzel seit seinem Qualifikations-Aus in der ersten Wimbledon-Runde Anfang Juli des Vorjahres, also nach fast neun Monaten. Die Nummer 97 der Welt war beim mit 43.000 Euro dotierten Sandplatz-Challenger für den auf Platz 583 zurückgefallenen Niederösterreicher allerdings noch zu stark, Melzer zeigte sich aber vor allem im zweiten Satz ebenbürtig.