Letztes Update am Mo, 11.06.2018 17:19

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sportpolitik

Strache als Sporthilfe-Präsident wiedergewählt



Im Rahmen der Vorstandssitzung und anschließenden Generalversammlung der Österreichischen Sporthilfe ist am Montag Sportminister Heinz-Christian Strache als Sporthilfe-Präsident wiedergewählt worden. Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), und Maria Rauch-Kallat, Präsidentin des Österreichischen Paralympischen Komitees (ÖPC), sind neue Mitglieder im Sporthilfe-Präsidium.

Die Österreichische Sporthilfe wurde 1971 als gemeinnützige und unabhängige Organisation gegründet und leistet 47 Jahre danach durch ihre finanzielle und ideelle Unterstützung einen wichtigen Beitrag zur sozialen Absicherung von Spitzensportlern. Das Amt des Präsidenten liegt traditionell beim jeweiligen Sportminister. Heinz-Christian Strache hatte die Funktion seit seiner Bestellung zum Sportminister bereits inne, mit der Wahl zum Präsidenten im Rahmen der Sporthilfe-Generalversammlung ab nun für die Periode bis 2022.

„Ich freue mich, der Sporthilfe mit all meinen Möglichkeiten zu helfen. Die Organisation steht auf sehr guten Beinen, hat einen ausgezeichneten Ruf und leistet einen sehr wichtigen Beitrag für Erfolge im heimischen Sport“, wurde Vizekanzler Strache in einer Aussendung zitiert. „Die Motivation des Sportministers ist groß, wir haben gemeinsame Ziele formuliert und den künftigen Weg der Sporthilfe definiert“, betonte Sporthilfe-Geschäftsführer Harald Bauer und sprach dabei das Faktum an, „dass wir keinerlei staatliche Förderungen erhalten. Gemeinsam werden wir das Bewusstsein für die wichtige Arbeit der Sporthilfe in der Gesellschaft schärfen und ausbauen.“

Der Bericht für das abgelaufene Geschäftsjahr fiel positiv aus. „Wir haben es geschafft, einen Budgetüberschuss zu erwirtschaften“, teilte Bauer mit. Beschlossen wurde im Rahmen der Generalversammlung, dass bisherige individuelle Projekte, die im Rahmen der „Go for Gold“-Initiative unterstützt wurden, ab nun über „I believe in you“, die gemeinsame Crowdfunding-Plattform des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) und der Sporthilfe, nach Maßgabe unterstützt werden. (APA)