Letztes Update am Mi, 10.10.2018 08:18

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


YOG

Lettner und Lammer kletterten bei YOG zu Gold und Bronze

Sandra Lettner fand bei den Jugend-Olympischen Spielen in Buenos Aires die schnellste Kombination aus Speed, Bouldern und Vorstieg in der Kletterwand. Auch im Schwimmlager durfte gejubelt werden.

© gepaSandra Lettner und Laura Lammer machten rot-weiß-rot in Buenos Aires zur Modefarbe.



Buenos Aires – Bei den Youth Olympic Games (YOG) in Buenos Aires wurden am Dienstag (Ortszeit) erstmals bei einem olympischen Großereignis Medaillen im Klettern vergeben. Die Ausbeute der KVÖ-Athleten konnte sich sehen lassen.

In der Kombination aus Speed, Bouldern und Vorstieg war bei den Mädchen die Oberösterreicherin Sandra Lettner (17) die Schnellste und holte Gold. Ihre Teamkollegin, die Steirerin Laura Lammer (17), lachte als Dritte ebenfalls vom Podest. Silber ging an die Slowenin Vita Lukan.

„Ich kann es noch gar nicht glauben. Es hat super viel Spaß gemacht, bei den YOG zu starten. Dann auch noch Gold zu holen, ist einfach fantastisch. Es war immer schon ein Traum von mir, gemeinsam mit Laura am Podest zu stehen“, jubelte Lettner.

Bei den Burschen klappte es nicht mit einer Medaille. Der Kärntner Nicolai Uznik (18) kletterte als 15. am Finale vorbei.

Medaille auch für Schwimmer

Schwimmerin Marlene Kahler blieb über 800 m Kraul in 8:36,57 Minuten nur 17 Hundertstel über dem zehn Jahre alten OSV-Rekord von Jördis Steinegger (8:36,40). „Ich habe mir vom Start weg ziemlich leichtgetan. Auf dieses Rennen bin ich sehr stolz, es ist einfach unglaublich“, betonte die 17-jährige Niederösterreicherin nach der Siegerehrung mit der Bronzemedaille um den Hals.

Gleichzeitig dachte Kahler bereits an die Zukunft: „Ich habe heute bewiesen, dass Träume wahr werden können. Aber für mich war es nur ein Zwischenschritt, um irgendwann auch bei den großen Olympischen Spielen am Stockerl zu stehen. Dafür werde ich mit meinem Team hart weiterarbeiten“. Sie möchte beweisen, dass es „in Österreich mehr gibt als nur Skifahren“. (TT.com)