Letztes Update am Do, 25.10.2018 08:35

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


NBA

San Antonio erlitt 96:116-Schlappe gegen Indiana Pacers

Jakob Pöltl war nach der zweiten Niederlage im vierten Saisonspiel seiner Spurs freilich nicht zufrieden. Der 23-jährige Wiener sprach von „zu wenig Energie“, die seine Mannschaft aufgebracht habe.

Österreichs Basketball-Export Jakob Pöltl in Aktion.

© gepaÖsterreichs Basketball-Export Jakob Pöltl in Aktion.



San Antonio – Zweite Niederlage im vierten Saisonspiel in der NBA für die San Antonio Spurs: Die Texaner erlitten am Mittwoch (Ortszeit) gegen die Indiana Pacers in der ersten von drei Partien hintereinander vor Heimpublikum eine 96:116-Schlappe. Jakob Pöltl stand nach seiner Pause bei den Los Angeles Lakers wieder in der Startformation der Texaner. Der Wiener hatte an diesem Abend im AT&T Center durchaus gute Szenen. Er bilanzierte mit zwei Punkten und fünf Rebounds. 12:49 Minuten auf dem Parkett verteilten sich auf 10:09 vor und 2:40 Minuten nach der Pause.

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Die Spurs waren gegen die Gäste aus Indianapolis schon im Startviertel in Rückstand geraten und sahen sich im zweiten Abschnitt zwischenzeitlich 38:54 zurück. Die Aufholjagd nach der Halbzeit (50:62) blieb aus, vielmehr setzten sich die Pacers weiter ab. Das Schlussviertel geriet damit zur Formsache. Das AT&T Center leerte sich bereits lange vor dem Ende der Partie. Topscorer beim fünffachen NBA-Champion waren DeMar DeRozan (18) und Marco Belinelli (16). Indiana wurde von Victor Oladipo (21) angeführt.

„Haben sie machen lassen, was sie wollten“

Pöltl war nach der Niederlage gegen die Indiana Pacers gar nicht zufrieden. Das Spiel sei für sein Team wie auch für ihn selbst „nicht optimal“ verlaufen, sagte der Center in der Kabine der San Antonio Spurs. Der 23-jährige Wiener sprach von „zu wenig Energie“, die seine Mannschaft aufgebracht habe. Die Pacers hätten auch „härter verteidigt“, und in der Offensive „haben wir sie machen lassen, was sie wollten“. Indiana habe „sicher gut gespielt“, so Pöltl. Aber er und seine Mannschaftskollegen hätten oft auch nur „zugeschaut“. Resümee: „Das muss ich, das müssen wir besser machen.“

„On fire“ präsentierte sich Stephen Curry. Der Guard der Golden State Warriors markierte beim 144:122 gegen die Washington Wizards 51 Punkte. Er war dabei u.a. mit elf Distanzwürfen bei 16 Versuchen erfolgreich. Giannis Antetokounmpo wartete beim 123:108 der Milwaukee Bucks über die Philadelphia 76ers mit einem Triple-Double - 32 Zähler, 18 Rebounds, 10 Assists - auf.

LeBron James feierte im vierten Anlauf den ersten Sieg mit den Los Angeles Lakers. Zum 131:113 auswärts gegen die Phoenix Suns steuerte der „King“ ein Double-Double - 19 Punkte, 10 Assists - bei. Topscorer war Lance Stephenson (23). Pöltls Ex-Club Toronto Raptors baute mit einem 112:105 gegen die Minnesota Timberwolves die Bilanz auf 5:0-Siege aus. (APA)

NBA-Ergebnisse: San Antonio Spurs (Jakob Pöltl mit zwei Punkten und fünf Rebounds in 12:49 Minuten) - Indiana Pacers 96:116, Cleveland Cavaliers - Brooklyn Nets 86:102, Atlanta Hawks - Dallas Mavericks 111:104, Toronto Raptors - Minnesota Timberwolves 112:105, Miami Heat - New York Knicks 110:87, Chicago Bulls - Charlotte Hornets 112:110, Houston Rockets - Utah Jazz 89:100, Milwaukee Bucks - Philadelphia 76ers 123:108, Phoenix Suns - Los Angeles Lakers 113:131, Sacramento Kings - Memphis Grizzlies 97:92, Golden State Warriors - Washington Wizards 144:122.