Letztes Update am Mi, 07.11.2018 22:12

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Volleyball

Alpenvolleys mit 3:0 gegen Bühl: Nur der Blick auf die Tribüne schmerzte

Vor 700 Zuschauern feierten die Volleyballer der Hypo Tirol Alpenvolleys gegen Bühl eine erfolgreiche Saison-Premiere in Innsbruck: 3:0-Sieg.

© Michael KristenSpektakuläre Sprungkraft: Die neue Attraktion der Hypo Tirol Alpenvolleys kommt aus Brasilien und heißt Hugo (M.).



Von Daniel Suckert

Innsbruck – Die Nachwirkungen der 0:3-Klatsche gegen Düren im Cup am vergangenen Wochenende waren bei den Dunkelblauen am Beginn des ersten Satzes noch zu spüren. Am Ende gab es trotzdem einen klaren 3:0-Heimsieg gegen Bühl und zum Drüberstreuen sogar die Tabellenführung in der deutschen Liga zu notieren. Nur auf den Tribünen hätte man sich mehr Unterstützung erwartet.

Unermüdlich klatschten und jubelten die Mädels des Landesligisten St. Johann. Der Tiroler Volleyballclub stellte am Mittwochabend die Ballmädchen und die restlichen Spielerinnen unterstützten die Truppe von Headcoach Stefan Chrtiansky lautstark.

Obwohl das am Beginn der Partie wenig nützte. Die Innsbrucker Volleyballer kamen bei ihrem ersten Auftritt in der Tiroler Landeshauptstadt so gar nicht auf Touren: 1:6, 3:8 oder 10:13 – die Truppe von Headcoach Chrtiansky musste stets einem Rückstand hinterherlaufen.

Genossen den Ausflug in die Olympiaworld und unterstützten die Alpenvolleys lautstark: die Volleyball-Nachwuchsspieler aus St. Johann.
- Michael Kristen

Bis Hypos neue Attraktion im Außenangriff, der Brasilianer Hugo, eine Aufschlag­serie hinlegte und sein Team zurück ins Match brachte. Ab 18:18 nahmen die Alpenvolleys das Spielheft endgültig in die Hand – bei 24:20 wehrten sich die Gäste noch einmal, am Ende leuchtete aber ein 26:24-Satzgewinn von der Anzeigetafel der Olympiaworld.

Mit der Satzführung im Rücken löste sich die Verkrampfung der heimischen Akteure. Den Start verschlief man nicht mehr und lag schnell mit 5:2 und 8:6 in Front. Bühl ließ trotzdem nicht locker – ab Mitte des Satzes konnten die Grünen aber nicht mehr mithalten: 25:18.

Die Pause vor dem dritten Durchgang änderte wenig: Die Hausherren blieben am Drücker, die Gäste aus Baden-Württemberg hielten dagegen. Allerdings nur bis zur „Primetime“ – dann machte Hypo den Sack zu: 25:22. Viertes Ligaspiel, vierter Sieg. Manager Hannes Kronthaler sah es mit gemischten Gefühlen: „Die Tabellenführung ist schön, aber mir wären 300 Zuschauer mehr lieber gewesen.“

Das nächste Spiel in Innsbruck steigt am 2. Dezember gegen Meister Berlin.