Letztes Update am Mo, 07.01.2019 22:43

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Rallye

Titelverteidiger Walkner auf erster Dakar-Etappe Siebenter

Der Salzburger lag 3:12 Minuten hinter Tagessieger Barreda Bort. Walkner zeigte sich mit seinem ersten Wettkampftag nach zweiwöchiger Krankheit zu

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© Red Bull



Pisco – Motorrad-Titelverteidiger Matthias Walkner hat am Montag die 1. Etappe der Rallye Dakar auf dem siebenten Rang beendet. Der 32-jährige Salzburger, der im Vorfeld an einer Verkühlung gelitten hatte, landete auf seiner KTM nach 84 Sonderprüfungs-Kilometern mit 3:12 Minuten Rückstand auf Tagessieger Joan Barreda Bort (ESP/Honda) im Ziel in Pisco. Insgesamt wurden von Lima nach Pisco 331 km bewältigt.

Auf Platz zwei landete der Chilene Pablo Quintanilla (Husqvarna) mit 1:34 Minuten Verspätung, Dritter wurde der US-Amerikaner Ricky Brabec (Honda/+2:52 Min.). Am Dienstag geht es über insgesamt 553 km, davon 342 in Sonderprüfungen, nach San Juan de Marcona.

Walkner, der 20 Sekunden hinter dem drittplatzierten US-Amerikaner Ricky Brabec liegt, war nach seinem ersten Wettkampftag zufrieden. „Es war ein guter Tag und ich fühle mich auch wieder relativ gut. Natürlich immer noch nicht 100 Prozent fit nach zwei Wochen krank sein aber es geht bergauf“, resümierte der Salzburger.

Durch die verkehrte Startreihenfolge ging Walkner als Letzter auf die Strecke. Ein Vorteil. „Die vorderen Fahrer haben einen gut Job gemacht und Spuren gelegt. Wir mussten nur wenig selber navigieren und dadurch wurde die Etappe extrem schnell. Bis auf Barreda Bort sind aber alle relativ eng beisammen.“ Spitzengeschwindigkeiten in den Dünen von bis zu 150 km/h und einen Schnitt von 100 km/h wurden erreicht.

„Nach einem Monat ohne Rallye-Training und nach zwei Wochen krank sein bin ich doch mit einem kleinen Fragezeichen gestartet. Ich merke schon, dass der Kopf sich erst wieder an dieses enorm hohe Tempo und die Bedingungen gewöhnen muss“, gestand Walkner. Darum sei es das Wichtigste, nicht den Anschluss zu verlieren. (APA)