Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 20.01.2019


Volleyball

Alpenvolleys marschieren in deutscher Liga weiter vorneweg

Zur Halbzeit weiter an der Tabellenspitze: Die Hypo Tirol Alpenvolleys ließen gegen die Netzhoppers (3:0-Sieg) vor 800 Fans wenig anbrennen.

Stand nach überstandenen Bauchschmerzen auf dem Parkett: Hypos Außenangreifer Hugo.

© gepa/BeganovicStand nach überstandenen Bauchschmerzen auf dem Parkett: Hypos Außenangreifer Hugo.



Von Daniel Suckert

Innsbruck — Elf Runden sind in der Deutschen Volleyball Bundesliga bisher gespielt, elf Spiele stehen für die Hypo Tirol Alpenvolleys noch auf dem Plan des Grunddurchgangs. Und dass die Tiroler zur Halbzeit von Rang eins lächeln würden, damit hätten wohl nicht einmal die größten Optimisten gerechnet. Der Innsbruck-Auftritt am Samstag in der Olympiaworld gegen die Netzhoppers (3:0-Sieg) bestätigte das Hoch des Proficlubs.

„Wenn wir Ende Jänner noch von Rang eins lächeln, dann dürfen wir erst einmal vom Finale träumen", sagte Hypo-Libero Florian Ringseis im November 2018. Noch zwei Partien stehen in diesem Monat an — die Gegner (Bühl, Rottenburg) sollten jedoch wenig am erfreulichen Ist-Zustand ändern.

Die sportliche Entwicklung auf dem glänzenden Parkett stimmt und nährt die Hoffnungen, den dritten Rang des Vorjahres toppen zu können. Oder geht vielleicht noch mehr? Noch will man das Wort „Meistertitel" im dunkelblauen Lager nicht in den Mund nehmen.

Dabei hätte man mit einem ersten Tabellenplatz nach dem Ende des Grunddurchgangs die besten Voraussetzungen für die Play-offs. Dann würde im Viertelfinale mit dem Achten, im Augenblick Bühl, ein mehr als schlagbarer Gegner warten. Die würden in eine ähnliche Kategorie wie der Samstagsgegner aus Wusterhausen fallen.

Und die Netzhoppers bereiteten den Innsbruckern nur phasenweise Schwierigkeiten. Das lag jedoch mehr an der Unkonzentriertheit der Hausherren, die ihre Angriffe lange nicht mit vollem Elan zu Ende spielten. Unterm Strich erfüllten die Dunkelblauen die Pflichtaufgabe aber mit Bravour und sammelten erneut drei Punkte: 25:22, 25:22 und 25:21 bedeuteten am Ende den zehnten Sieg im elften Spiel für die Truppe von Headcoach Stefan Chrtiansky. Zur Halbzeit-Führung erklärte der Slowake zufrieden: „Das hätte ich mir vor dem Saisonbeginn nicht gedacht. Dann aber schon, weil sich unsere Mannschaft konstant gesteigert hat. Wir haben aber erst die Hälfte."