Letztes Update am Fr, 12.04.2019 22:37

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


EBEL

Vienna Capitals mit 3:1-Heimsieg über Salzburg im EBEL-Finale

7.000 Zuschauer erlebten in der ausverkauften Halle in Kagran einen spannenden Fight, in den sich erstmals seit seiner Verletzung am Neujahrstag auch Capitals-Publikumsliebling Rafael Rotter warf. Die Vienna Capitals waren mehr am Drücker, die Salzburger aber immer wieder brandgefährlich.

Jubel der Capitals-Spieler: Peter Schneider (VIC), Taylor Vause (VIC), Alex Wall (VIC) und Christopher DeSousa (VIC).

© APA/PunzJubel der Capitals-Spieler: Peter Schneider (VIC), Taylor Vause (VIC), Alex Wall (VIC) und Christopher DeSousa (VIC).



Wien – Der Meistertitel in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) wird zwischen den Vienna Capitals und Rekordmeister KAC ausgespielt. Die Wiener drehten am Freitag im Schlussdrittel das mitreißende und entscheidende siebente Halbfinalspiel gegen RB Salzburg und gewannen mit einem 3:1 (0:1,0:0,3:0)-Heimsieg die „best of seven“-Serie mit 4:3.

Die Klagenfurter hatten die Graz 99ers in vier Spielen eliminiert und konnten sich über eine Woche lang auf den finalen Kampf um ihren 31. Meistertitel vorbereiten. Die Caps, die ihren dritten Triumph anstreben, haben dagegen nur rund 40 Stunden Zeit zur Erholung. Die „best of seven“ Serie beginnt am Sonntag (14.00 Uhr) in Kagran.

Salzburg in ersten sechs Duellen in Führung

Der Titelverteidiger aus Salzburg lag in den ersten sechs Duellen mit den Wienern nur 4:30 Minuten in Führung. Am Freitag erzielte die Mannschaft von Andreas Brucker aber erstmals den ersten Treffer. Dustin Gazley enteilte der Wiener Verteidigung und traf nach genau 60 Sekunden eiskalt ins Kreuzeck zum 1:0 für die Gäste.

7.000 Zuschauer erlebten in der ausverkauften Halle in Kagran danach einen spannenden Fight, in den sich erstmals seit seiner Verletzung am Neujahrstag auch Publikumsliebling Rafael Rotter warf. Die Caps waren mehr am Drücker, die Salzburger aber immer wieder brandgefährlich.

Schöne Offensivaktionen und Chancen gab es auf beiden Seiten, aber erst zu Beginn des Schlussdrittels durfte das Team von Trainer Dave Cameron auch jubeln. 27 Sekunden nach Spielbeginn traf Kelsey Tessier nach einem abgeblockten Schuss von Mario Fischer ins leere Tor zum 1:1 (41.). Die Caps bekamen danach richtig Oberwasser und legten in ihrem dritten Powerplay nach. Benjamin Nissner traf zum 2:1 (48.), Chris DeSousa fixierte in der Schlussminute ins leere Tor den Endstand.

Damit kommt es zum vierten Mal zu einem Finalduell zwischen den Caps und dem KAC. Die Wiener haben ihre zwei Meistertitel jeweils mit Endspiel-Erfolgen über die Klagenfurter geholt (2004/05 mit 4:3-Siegen, 2016/17 mit 4:0). 2012/13 gewann der KAC die Finalserie mit 4:0. (APA)