Letztes Update am So, 07.07.2019 14:41

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Motorsport

Salzburger Eng bei Spengler-Sieg am Norisring DTM-Fünfter

In der Gesamtwertung liegt Eng nun 26 Zähler hinter Rast und einen hinter Müller (beide Audi) weiter auf Rang drei. Aston-Martin-Pilot Ferdinand Habsburg holte als Elfter knapp keine Punkte.

Lieferte erneut eine starke Leistung ab: Philipp Eng.

© www.imago-images.deLieferte erneut eine starke Leistung ab: Philipp Eng.



Nürnberg – Philipp Eng ist im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) auf dem Norisring auf Platz fünf gefahren. Beim Sieg des Kanadiers Bruno Spengler (BMW) profitierte der Salzburger Markenkollege im zweiten Rennen am Sonntag auch von Fehlern der Konkurrenz um den Meisterschaftsführenden und Polesetter Rene Rast, der von Nico Müller aus der Schweiz von der Strecke geschoben wurde.

Spengler, der DTM-Champion 2012, gewann auf der Strecke in Nürnberg bereits zum fünften Mal. Zweiter wurde der Brite Jamie Green vor dem Deutschen Mike Rockenfeller. Der Vortages-Siebente Eng war am Sonntag von der fünften Startposition ins Rennen gegangen und phasenweise auf Podestkurs unterwegs gewesen. Mit seinem zweiten Reifensatz konnte er das Tempo der Schnellsten aber nicht mehr mitgehen.

In der Gesamtwertung liegt Eng nun 26 Zähler hinter Rast und einen hinter Müller (beide Audi) weiter auf Rang drei. Aston-Martin-Pilot Ferdinand Habsburg holte anders als am Vortag (10.) als Elfter knapp keine Punkte.

Der achte Saisonlauf fand vor den Augen von u.a. Kitzbühel-Abfahrtssieger Thomas Dreßen und Fürst Albert II. von Monaco statt. DTM-Schirmherr Gerhard Berger nutzte den prominenten Besuch, um ein zukünftiges Rennen im Fürstentum ins Gespräch zu bringen.

„Ich habe einen relativ guten Draht dorthin. Vielleicht bringt man irgendwann mal einen Fuß in die Tür“, meinte der frühere Formel-1-Pilot, wohlwissend dass Stadtkurse auch in der Gunst der DTM-Piloten recht weit oben stehen. Eigentlich kommen für den 59-Jährigen DTM-Rennen als Rahmenprogramm einer anderen Rennserie nicht in Frage. „Für Monaco würde ich eine Ausnahme machen“, sagte er. (APA/dpa)