Letztes Update am Sa, 27.07.2019 12:11

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Schwimm-WM

Reitshammer im Rückensprint als 24. out: „Hatte auf mehr gehofft“

Der Tiroler hat am Samstag auch in seinem vierten Rennen bei den Langbahn-Weltmeisterschaften der Schwimmer in Gwangju das Semifinale verpasst. Mit seinen WM-Leistungen gesamt sei er nicht zufrieden.

Reitshammer hat das Semifinale verpasst.

© gepaReitshammer hat das Semifinale verpasst.



Gwangju – Der Tiroler Bernhard Reitshammer hat am Samstag auch in seinem vierten Rennen bei den Langbahn-Weltmeisterschaften der Schwimmer in Gwangju das Semifinale verpasst. Der 25-Jährige schlug über 50 m Rücken mit der Vorlaufzeit von 25,50 Sekunden an, womit ihm 0,24 Sek. auf die Top 16 fehlten. Sein österreichischer Rekord steht seit 26. April auf 25,00 Sek. Mit dieser Marke wäre er Neunter geworden.

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„Ich hatte auf mehr gehofft, Der Start war okay, die Tauchphase nicht. Das wissen wir und wir arbeiten auch daran. Daran sieht man, dass noch einiges zum Rausholen ist“, war die erste Reaktion von Bernhard Reitshammer nach seinem Rennen. „Die Schwimmphase hat gut gepasst. Wenn wir beim Tauchen noch mit der Weltspitze mithalten können, dann sieht alles ganz anders aus.“ Mit seinen WM-Leistungen gesamt sei er nicht zufrieden. „Irgendwie ist es nicht so aufgegangen, wie es hätte sein sollen, obwohl es vom Training her super gepasst hat. Die WM war aber eine wichtige Erfahrung.“

Reitshammer bilanziert mit den WM-Platzierungen 21 (50 m Brust), 24 (50 m Rücken), 29 (100 m Rücken) und 49 (50 m Kraul). Im Sprint auf der Brustlage hatten ihm lediglich 0,16 Sek. auf die Qualifikation für die Finalsession gefehlt. Auf ein Antreten über 200 m Lagen hatte der Athlet des ASV Linz zur Wochenmitte kurzfristig verzichtet. Als letzter Österreicher bei diesen Titelkämpfen ist am Sonntag Patrick Staber über 400 m Lagen im Einsatz. Er gab an, eine persönliche Bestzeit anzustreben. Das wäre gleichbedeutend mit österreichischem Rekord und der fixen Olympia-Qualifikation. (APA)