Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 24.08.2019


EBEL

Jesper Thörnbergs Visier ist bereits gut eingestellt

Ebenbürtige Ravensburger stellten die Haie in einem guten Test auf die Probe – schlussendlich siegten die Innsbrucker knapp mit 4:3.

Zeigt sich in guter Frühform: Jesper Thörnberg (Nr. 20) traf am Freitag gegen Ravensburg gleich zweimal für die Haie.

© Michael KristenZeigt sich in guter Frühform: Jesper Thörnberg (Nr. 20) traf am Freitag gegen Ravensburg gleich zweimal für die Haie.



Innsbruck — Vor knapp 1200 Zuschauern feierte der HC Innsbruck am Freitag in seinem zweiten Testspiel den ebensovielten Sieg. Gegen den deutschen Zweitliga-Meister Ravensburg gab es einen 4:3-(1:0, 2:1, 1:2)-Erfolg.

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Von Beginn an waren die Haie Herr am Eis der Tiwag-Arena. Die 1:0-Führung nach neun Minuten durch Neo-Angreifer Jesper Thörnberg war stark herausgespielt, als Vorlagengeber hatten auch Kapitän Tyler Spurgeon und Routinier John Lammers ihre Schläger im Spiel.

Von einem Freundschaftsspiel konnte dabei in einer rauen Partie keine Rede sein, der deutsche Zweitliga-Meister Ravensburg kassierte im ersten Abschnitt unter anderem eine Spieldauer-Strafe.

Eishockey-Testspiel

HC Innsbruck — Ravensburg 4:3 (1:0, 2:1, 1:2).
Tore: Thörnberg (9., 29.), Bär (35.), Spurgeon (46.) bzw. Driendl (34.), Mayer (42.), Svoboda (56.).

Nächster Test: Sonntag (18.30 Uhr) in Ravensburg.

Nächster Heim-Test: 6.9. gegen Straubing.

Auch im zweiten Abschnitt waren es die Haie, die zuerst trafen: Nach Zuspiel vom Lammers war es erneut Thörnberg, der das Tornetz zappeln ließ (29. Minute) — der bereits dritte Treffer im Haie-Dress für den Schweden. Der Anschlusstreffer der Gäste durch Andreas Driendl ließ aber nicht lange auf sich warten (34.). Doch eine Minute später stellte Youngster Lukas Bär den alten Abstand wieder her.

Zu Beginn des dritten Drittels machte es dann Vincenz Mayer noch einmal spannend (42.). Doch Tyler Spurgeon ließ sich nicht lange bitten und erzielte in der 46. Minute das 4:2. Der Anschlusstreffer durch Jakub Svoboda sollte vier Minuten vor Ende nur noch Ergebniskosmetik darstellen.

Schon am Sonntag treffen sich die Teams erneut — diesmal in Ravensburg. (floh)




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