Letztes Update am Do, 21.11.2019 14:14

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Davis Cup

Madrider Davis-Cup-Nachtschicht ging bis nach 4 Uhr Früh

Spanien und Australien folgten Kanada ins Viertlefinale. Nadal und Djokovic sprachen sich für nur einen Tambewerb im Jahresverlauf aus.

Nadal führte die Spanier ins Viertelfinale.

© www.imago-images.deNadal führte die Spanier ins Viertelfinale.



Madrid – Das Davis-Cup-Finalturnier in Madrid entwickelt sich für die in de späten Session angesetzten Partien zur Nachtschicht. Das Doppel zwischen den USA und Italien ging Donnerstagfrüh erst um 4.04 Uhr zu Ende. Die Amerikaner Sam Querrey/Jack Sock setzten sich in drei Sätzen gegen Simone Bolelli/Fabio Fognini durch. Das zweite der beiden gespielten Einzel war davor erst um 1.33 Uhr zu Ende gegangen.

Am Mittwoch fixierten Spanien durch ein 3:0 gegen den damit sieglos ausgeschiedenen Titelverteidiger Kroatien und Australien durch ein 2:1 gegen Belgien den Aufstieg. Kanada war in der Gruppe von USA und Italien schon am Vortag aufgestiegen. Die Kroaten hatten Tage vor dem Turnier Kapitän Zeljko Krajan entlassen und mussten zudem auf den verletzten Marin Cilic verzichten.

Nachdem schon die als Aufsteiger festgestandenen Kanadier auf ein Doppel-Antreten verzichtet hatten, gaben die Australier mit Gedanken an das Viertelfinale gegen die Belgier nach einem Game auf. Diese Möglichkeit wird als Schwachstelle des Modus gesehen. Auch diese Partie wurde übrigens erst nach Mitternacht begonnen. Kapitän Lleyton Hewitt bezeichnete die Vorgehensweise als leichte Entscheidung, da Doppelspieler John Peers wegen eines angeschlagenen Ellenbogens eine Pause benötige.

Die Spanier wurden von Rafael Nadal in das Viertelfinale geführt, und der Weltranglistenerste nahm danach zum Event an sich Stellung. Dass in sechs Wochen in Australien mit dem ATP Cup der nächste Teambewerb beginnt, stört den 33-Jährigen. Er sehe keine andere Lösung als die beiden Events zu fusionieren. „Wir haben die Möglichkeit, einen großen Event daraus zu machen. Es ist wichtig, dass die ITF (Weltverband, Davis Cup) und die ATP (Spielerorganisation, ATP Cup) ihre Bemühungen vereinen.“

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Ähnlich hatte davor der Weltranglistenzweite Novak Djokovic argumentiert. „Ich glaube nicht, dass auf lange Sicht zwei Teambewerbe mit nur sechs Wochen Pause dazwischen bestehen können.“ Während sich aber Nadal für den Davis Cup zumindest in der Namensgebung ausgesprochen hat, glaubt der „Djoker“, dass das Debüt des neuen Formats unzufriedenstellend ausfällt. Der Serbe sprach von einem Teambewerb, dieser „Super Cup“ hätte seiner Meinung nach Ende September einen guten Termin. (APA/dpa/Reuters/AFP)


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