Letztes Update am Sa, 12.12.2015 16:04

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ski Cross

Harasser und Limbacher in Val Thorens auf dem Podest

Der Tiroler musste in den französischen Alpen im Finale nur dem Hausherren Jean Frederic Chapuis den Vortritt lassen.

Glänzte in Frankreich: Thomas Harasser.

© gepaGlänzte in Frankreich: Thomas Harasser.



Val Thorens – Thomas Harasser und Andrea Limbacher haben beim Ski-Cross-Weltcup in Val Thorens am Samstag für österreichische Spitzenplatzierungen gesorgt. Der Tiroler musste sich in den französischen Alpen im Finale nur dem Hausherren Jean Frederic Chapuis geschlagen geben und holte damit seine bis dato beste Weltcup-Platzierung. Weltmeisterin Limbacher wurde bei den Damen Dritte.

Harasser hatte zuvor keine Platzierung in den Top Zehn zu Buche stehen gehabt. Sein bestes Resultat war Platz elf in Nakiska im Dezember des Vorjahres. Sein Teamkollege Thomas Zangerl gewann das kleine Finale und wurde damit Fünfter. Johannes Rohrweck, der am Vortag Fünfter geworden war, hatte die Qualifikation für den Samstag-Bewerb verpasst.

Limbacher kämpfte sich dank zweiten Plätzen im Viertel- und Halbfinale in den Endlauf vor. Dort musste die Oberösterreicherin der schwedischen Siegerin Anna Holmlund und der Französin Alizee Baron den Vortritt lassen. Katrin Ofner kam bis ins kleine Finale und klassierte sich dort als Gesamt-Siebente.

Die Oberösterreicherin Limbacher war nach dem ersten Podestrang in dieser Saison erleichtert. „Val Thorens ist bekanntlich nicht gerade meine Lieblingsstrecke, deshalb freue ich mich sehr über diesen dritten Rang“, sagte die Weltmeisterin.

Das große Finale sei ein bisschen kurios gewesen. „Ich war nach einem Sturz eigentlich schon chancenlos, bin aber trotzdem weitergefahren. Das hat sich ausgezahlt, denn Heidi Zacher ist an einem Tor vorbeigefahren und so ist es doch noch das Podium geworden.“

Thomas Harasser fuhr ein „taktisch kluges“ Rennen. „Und zum Glück auch fehlerfrei. Dazu war mein Material heute perfekt.“ (APA)