Letztes Update am Di, 18.12.2018 15:01

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ski Alpin

Stuhec gewann bei der Premiere in Gröden, Siebenhofer Dritte

Ilka Stuhec ist zurück auf dem obersten Stockerl: Die Slowenin gewann am Dienstag die Gröden-Abfahrt vor Nicol Delago (ITA) und Ramona Siebenhofer.

Für Siegerin Ilka Stuhec gab's nach dem Rennen eine Sektdusche.

© AFPFür Siegerin Ilka Stuhec gab's nach dem Rennen eine Sektdusche.



St. Christina/Gröden - Nach eineinhalb Jahren Pause (zuletzt März 2017) kehrte Ilka Stuhec bei der Damen-Premiere auf der Saslong in Gröden auf das oberste Stockerl zurück und feierte ihren achten Weltcupsieg. Die Slowenin gewann am Dienstag die Abfahrt vor der jungen Italienerin Nicol Delago (+ 0,14 Sekunden) und ÖSV-Läuferin Ramona Siebenhofer (+ 0,51 Sekunden).

Die Salzburgerin war im Vormittagstraining und auch in der ersten Übungseinheit am Montag noch auf Platz eins gefahren. "Ich bin froh, dass ich heute im Rennen einmal das zeigen konnte, was ich auch im Training drauf habe", haderte Siebenhofer nicht lange mit dem verpassten Sieg. Für die 27-Jährige war es der zweite Podestplatz ihrer Karriere im Weltcup.

Stuhec in der Comeback-Saison obenauf

Für Stuhec bedeutete der Sieg in Gröden den vorläufigen Höhepunkt auf ihrem langen Comeback-Weg zurück. Die Siegerin der Abfahrtswertung 2016/17 hatte sich beim Training im Oktober 2017 am Pitztaler Gletscher das Kreuzband im linken Knie gerissen und war eine Saison lang ausgefallen. "Es hat sehr viel Spaß gemacht auf dieser Piste. Die Ciaslat war in der Sonne einfacher zu fahren. Da hat man die Wellen besser gesehen", analysierte die 28-Jährige glücklich.

Eine Umarmung der Top drei, Ramona Siebenhofer, Ilka Stuhec und Nicol Delago, durfte freilich auch nicht fehlen.
Eine Umarmung der Top drei, Ramona Siebenhofer, Ilka Stuhec und Nicol Delago, durfte freilich auch nicht fehlen.
- AFP

Von den restlichen ÖSV-Läuferinnen zeigten auch Mirjam Puchner (6.), Stephanie Venier (7.) und Nicole Schmidhofer (10.) mit Top-Ten-Plätzen auf. Weltcup-Dominatorin Mikaela Shiffrin (USA) verzichtete auf ein Antreten bei den Speed-Bewerben im Grödner-Tal, führt die Gesamtwertung aber immer noch mit fast 400 Punkten Vorsprung an.

Am Mittwoch wird der Gröden-Doppelpack der Damen - die Ersatzrennen für die abgesagten Bewerbe in Val d'Isere vergangenes Wochenende - mit einem Super-G abgeschlossen (11.00 Uhr/live TT.com-Ticker). (TT.com)