Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 13.09.2019


Alps Hockey League

EC-Präsident Zeh: “Da ist in Kitzbühel eine Lawine unterwegs“

Der EC Adler Kitzbühel startet am Samstag (19.30 Uhr/Sportpark) gegen Gröden in die Alps Hockey League. Präsident Volker Zeh träumt vom Titel.

Adler-Präsident Zeh (r.) und Trainer Franzén blickten bei der AHL-Pressekonferenz in der „Einsiedelei“ auf den Ligastart voraus.

© Adler KitzbühelAdler-Präsident Zeh (r.) und Trainer Franzén blickten bei der AHL-Pressekonferenz in der „Einsiedelei“ auf den Ligastart voraus.



Von Benjamin Kiechl

Kitzbühel — Die Augen von Volker Zeh leuchteten, als er am Donnerstag bei der Saison-Eröffnungspressekonferenz in der „Einsiedelei" hoch über Kitzbühel den Meisterpokal der Alps Hockey League erblickte. „Trainer, ich will, dass wir diesmal den Pokal gewinnen", sagte der Präsident des EC Kitzbühel durchs Mikrofon. Unter den anwesenden Vereinsvertretern aus Österreich, Italien und Slowenien wurde es mucksmäuschenstill. „Nur ein Scherz", fügte Zeh an und hatte die Lacher dabei auf seiner Seite.

Doch die Ansprüche im Adlerhorst sind gestiegen und insgeheim träumt Zeh wohl vom Titel. Laut Fanumfrage sind Vorjahresmeister Laibach, HC Pustertal und Asiago die Top-Anwärter, doch auch Zeh möchte mitnaschen und weiter kommen als im Vorjahr, als trotz guter Phasen im Pre-Play-off Endstation war. Von Neo-Trainer Charles Franzen (SWE) hält er große Stücke, er solle in der Gamsstadt für skandinavisches Tempo-Eishockey sorgen. Stolz sei er auf den breiten 25-Mann-Kader mit vier Linien, „das haben nicht alle in der Liga". Neben Goalie-Neuerwerbung Stefan Ridderwall (SWE) sei die Offensive mit Rückkehrer Christoph Echtler das Prunkstück. „Da ist eine Lawine unterwegs", betonte Zeh. Unklar ist noch, ob Peter Lenes wieder für die Adler am Eis stehen wird — derzeit sieht es nicht danach aus.

Österreichs Eishockey-Präsident Gernot Mittendorfer hob die grenzüberschreitende Eishockey-Kooperation hervor und freut sich über Zuwachs (Steel Wings Linz und Vienna Capitals Silver). Das heimische Eishockey-Oberhaupt soll auch nicht abgeneigt sein, Kitzbühel in ein paar Jahren als zwölftes Team in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) zu begrüßen. Bis dorthin sollen die Adler flügge werden — am Samstag wartet mit Gröden der erste Härtetest. Coach Franzen linientreu: „Unser Ziel ist zu gewinnen!"

Alps Hockey League 2019/20

1. Runde: Kitzbühel — Gröden (Samstag, 19.30 Uhr/Sportpark Kitzbühel).
Vereine in der Alps Hockey League 2019/20: Adler Kitzbühel, RB Salzburg Juniors, Zeller Eisbären, EC Bregenzerwald, EHC Lustenau, VEU Feldkirch, KAC II, Steel Wings Linz, Vienna Capitals Silver, Olimpija Laibach, Acroni Jesenice, WSV Sterzing, Rittner Buam, HC Pustertal, HC Gröden, SG Cortina, Asiago, SHC Fassa.
Titelverteidiger: Olimpija Laibach.

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