Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 17.11.2019


EBEL

Bei Rekordmeister KAC brauchen die Haie einen Sahnetag

Nach der 3:4-Heimniederlage gegen Linz laufen die Innsbrucker Haie heute (16 Uhr) beim KAC auf. Die Rollen sind dabei einmal mehr klar verteilt.

Nach seinem Tor gegen Linz heute beim KAC gefordert: HCI-Angreifer Caleb Herbert.

© GEPANach seinem Tor gegen Linz heute beim KAC gefordert: HCI-Angreifer Caleb Herbert.



Innsbruck – Die Niederlage gegen Linz war ein Spiegelbild dessen, was man in dieser Saison von den Haien schon öfters in der Tiwag-Arena gesehen hat. Starker Beginn, eine großteils vernünftige Leistung, aber letztlich stand man nach der 1:4-Niederlage in Bozen am Dienstag auch im zweiten schweren Spiel am Freitagabend mit leeren Händen da.

„Wir machen uns das Leben mit dummen Fehlern teils selber schwer“, weiß Headcoach Rob Pallin. Direkt sprach keiner an, dass just bei seinem Heimdebüt Goalie Scott Darling bei zwei Gegentreffern eine unglückliche Figur abgab. Das war möglicherweise auch ein Zeichen fehlender Matchpraxis.

Pallin weiß, dass man vorerst ohne Kapitän Tyler Spurgeon (Handbruch) und Flo Pedevilla (Schulterblessur) weiter Ruhe bewahren muss. Dass es bitter ist, sich selbst nicht zu belohnen, führte auch Torschütze Miha Zajc nach der Linz-Partie aus: „Wir hätten uns einmal mehr Punkte verdient.“

Das „Hätt i, war i, tät i“ hilft freilich in der Erste Bank Eishockeyliga nicht weiter. Und heute muss man in Klagenfurt beim Titelverteidiger und Rekordmeister im dritten schweren Match in dieser Woche die Ärmel wieder ordentlich hochkrempeln. Der KAC schoss sich mit einem 8:3-Sieg über die Vienna Capitals warm. Die Haie brauchen einen Sahnetag, um zu punkten. (lex)