Letztes Update am So, 24.11.2019 15:28

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ski Alpin

Kristoffersen gewann Slalom-Krimi in Levi, ÖSV ohne Podestplatz

Henrik Kristoffersen feierte im Hundertstel-Duell mit Clement Noel seinen 19. Weltcupsieg. Bester Österreicher beim Levi-Slalom: Christian Hirschbühl als Siebter.

Selbst vom Weihnachtsmann gab es Gratulationen für Henrik Kristoffersen.

© gepaSelbst vom Weihnachtsmann gab es Gratulationen für Henrik Kristoffersen.



Levi - Österreichs Skifahrer kommen weiterhin nicht so recht in Fahrt in dieser Saison. Beim Slalom in Levi am Sonntag landete Christian Hirschbühl (+ 0,74 Sekunden) auf Rang sieben und rettete mit dem ersten Top-Ten-Ergebnis im noch jungen Weltcup-Winter die ÖSV-Ehre.

Der Sieg ging an den Norweger Henrik Kristoffersen, der in der Entscheidung von Platz vier auf das oberste Stockerl vorraste. Bei seinem 19. Weltcupsieg verwies der 25-Jährige den französischen Jungstar Clement Noel (+ 0,09 Sekunden) und den Schweizer Daniel Yule (+ 0,18 Sekunden) hauchdünn auf die Plätze zwei und drei.

"Im Slalom fahre ich momentan viel besser als noch im Vorjahr. Hier in Levi kann man im Steilhang Rennen gewinnen, das ist mir heute gelungen. Ich bin sehr zufrieden", zog Kristoffersen Bilanz. Ein Erfolgsgeheimnis sei gewesen, in der Vorbereitung einen Schritt zurück zu machen. "Ich bin im letzten Jahr gemeinsam mit Marcel (Anm. Hirscher) teilweise über dem Limit gefahren vom Tempo her. Es ging darum, wieder technisch sauberer zu fahren. So kannst du dann wieder drei Schritte nach vorne machen."

Feller: "Definitiv nicht das, was wir wollen"

Im Lager der ÖSV-Athleten war die Enttäuschung freilich groß. "Es gab einige positive Sachen, aber im Flachen muss ich noch arbeiten. Ich wollte, dass im Ziel Grün aufleuchtet, das ist mir nicht gelungen", ärgerte sich Hirschbühl nach Zwischenrang fünf über den Rückfall in der Entscheidung.

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"Das war definitiv nicht das, was wir wollen", stimmte Manuel Feller ein. Der Tiroler landete als 15. ebenso außerhalb der Top Ten wie sein Landsmann Michael Matt (11.). Marc Digruber (20.) und Marco Schwarz (25.), bei seinem Comeback nach Kreuzbandriss, heimsten zumindest ein paar Punkte ein.

Im Gesamtweltcup übernahm Kristoffersen die Führung vom Franzosen Alexis Pinturault, der sich überraschend nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren konnte.

Für die Ski-Herren geht es nun nach Übersee. Kommende Woche stehen in Lake Louise eine Abfahrt (Samstag) und ein Super-G (Sonntag) auf dem Programm. (pim)

Slalom der Herren in Levi - Endstand: