Letztes Update am Di, 20.11.2018 14:06

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


„Wiener Blut“: Barbara Eder inszeniert ein mörderisches Komplott



Wien (APA) - Nachdem kürzlich ihr zweiter „Tatort“-Fall über die Bildschirme flimmerte, hat sich Regisseurin Barbara Eder erneut hartem Stoff zugewandt: Mit „Wiener Blut“ dreht sie derzeit für ORF und ZDF einen Thriller, in dem sich eine ägyptisch-wienerische Familiengeschichte zu einem mörderischen Komplott entwickelt. Vor der Kamera stehen u.a. Melika Foroutan, Harald Windisch und Florian Teichtmeister.

Die Story aus der Feder von Martin Ambrosch („Das finstere Tal“) hat es in sich: Als eine Staatsanwältin (Foroutan) zu einem vermeintlichen Selbstmord gerufen wird, entspinnt sich eine düster-brutale Handlung, in deren Fokus sich drei in einem Haushalt lebende Frauengenerationen ebenso wiederfinden wie eine politische Verschwörung.

„Ich habe selten ein so perfektes Drehbuch angeboten bekommen und selten so fantastische Frauenfiguren in dieser Art und Weise in einen Thriller und ein so spannendes Beziehungsgeflecht eingebettet erlebt“, wurde Eder am Dienstag in einer Aussendung zitiert. „Das Thema ist gesellschaftsrelevant, und gleichzeitig fehlt es der Geschichte nicht an Wiener Schmäh und Zynismus.“

Ambrosch hob wiederum die Hauptprotagonistin hervor. „Politthriller, in denen eine Frau die unbestechliche Heldin ist, werden im deutschsprachigen TV höchst selten erzählt. Einen, in dem sie auch noch zum vermeintlichen Spielball politisch extremer Männerfantasien wird, gab es noch nie - und genau das hat mich interessiert.“ Eine Ausstrahlung von „Wiener Blut“ ist für 2019 geplant.

~ WEB http://orf.at ~ APA309 2018-11-20/14:04




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