Letztes Update am Sa, 24.11.2018 04:16

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


APA-Jahresrückblick 2018 - Chronik International 7 (Juli)



Wien (APA) - Chronik International/Juli

1. Mit minus 98,6 Grad ist in der Antarktis ein neuer weltweiter Kälterekord gemessen worden, geben Forscher bekannt. Der Wert wurde bei der Auswertung von Satellitenmessungen ermittelt und bereits am 23. Juli 2004 nordwestlich der Wostok-Station registriert.

5. Bei einem der schlimmsten Schiffsunglücke in der jüngeren Geschichte Thailands kommen mindestens 37 Menschen ums Leben. 18 weitere Passagiere der Touristen-Fähre „Phoenix“, die vor der Urlaubsinsel Phuket während eines Unwetters sinkt, bleiben vermisst. Insgesamt waren 105 Passagiere - überwiegend chinesische Urlauber - auf dem Schiff.

6. Durch eine Explosionsserie in einem Lager für Feuerwerkskörper in Mexiko sterben mehr als 20 Menschen, Dutzende weitere werden verletzt. Unter den Opfern in der Stadt Tultepec sind auch vier Feuerwehrleute und fünf Polizisten, die zu dem Einsatz gerufen wurden.

6. Mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Giftgasanschlag auf die U-Bahn in Tokio werden der damalige Chef und sechs weitere Mitglieder der Aum-Shinrikyo-Sekte gehängt. Die Nervengasattacke mit 13 Todesopfern und 6.000 Verletzten hatte die Welt am 20. März 1995 schockiert.

6. Durch Überschwemmungen und Erdrutsche sterben in Japan mehr als 220 Menschen. Kurze Zeit später sucht eine Hitzewelle das Land heim und fordert über 100 Menschenleben.

8. Bei einem schweren Zugsunglück im Nordwesten der Türkei kommen 24 Insassen ums Leben. Mehr als 318 Verletzte werden in Krankenhäuser gebracht.

17. US-Forscher geben die Entdeckung von zwölf weiteren Monden des Planeten Jupiters bekannt. Das steigert die Gesamtzahl seiner bekannten Monde auf 79.

23. In Griechenland kommen bei Waldbränden rund 100 Menschen ums Leben. Durch die Feuer werden mehr als 4.000 Häuser in den Feriengebieten Mati, Marathon und Rafina im Osten Athens völlig zerstört oder stark beschädigt.

23. In Laos führen starke Regenfälle zu einem Dammbruch. Dutzende Menschen sterben, Hunderte weitere bleiben vermisst.

30. Malaysias Regierung stellt ihren offiziellen Abschlussbericht zum Verschwinden von Flug MH370 der Malaysia Airlines vor. In dem 450-seitigen Report heißt es wörtlich: „Das Team ist nicht in der Lage, den Grund für das Verschwinden von MH370 zu bestimmen.“ Die Boeing 777 verschwand im März 2014 mit 239 Menschen an Bord von den Radarschirmen. An verschiedenen Küsten wurden inzwischen insgesamt 27 Wrackteile angeschwemmt. Von den Insassen fehlt jedoch jede Spur.




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