Letztes Update am Sa, 24.11.2018 04:16

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


APA-Jahresrückblick 2018 - Chronik International 11 (November)



Wien (APA) - Chronik International/November

5. Der Prozess gegen Joaquin „El Chapo“ Guzman, ehemals einer der berüchtigtsten Drogenbosse Mexikos, beginnt in New York. Der 61-Jährige muss sich unter anderem wegen Drogenschmuggels, Waffenhandels und Geldwäsche verantworten. Guzman, der 2017 von Mexiko an die USA ausgeliefert wurde, droht eine lebenslange Haftstrafe.

5. Durch den Einsturz zweier baufälliger Wohnhäuser im Zentrum der südfranzösischen Hafenstadt Marseille sterben acht Menschen. Drei Personen werden verletzt, darunter neben zwei Bewohnern des Hauses eine Passantin, die von einem herabstürzenden Mauerteil getroffen wird.

7. Ein Ex-Soldat richtet in einer Bar im US-Bundesstaat Kalifornien ein Blutbad an. Der 28-jährige frühere Marine tötet in Thousand Oaks zwölf Menschen während einer Countrymusik-Party für Studenten. Das Motiv des Mannes, der vor einigen Jahren im Kampfeinsatz in Afghanistan war, ist unklar. Er begeht Selbstmord.

8. Ein sich rasend schnell ausbreitender Waldbrand im Norden Kaliforniens zerstört die Stadt Paradise fast vollständig. Tausende Gebäude brennen nieder. Das sogenannte „Camp Fire“ wird am 12. November zum tödlichsten Brand in der Geschichte des US-Bundesstaats erklärt, bis dahin gibt es 42 Opfer. In den folgenden Tagen werden Dutzende weitere Leichen geborgen. Auch Villen von Prominenten im Nobel-Wohnort Malibu werden ein Raub der Flammen.

16. Genau ein Jahr und einen Tag nach dem Verschwinden des argentinischen U-Boots „ARA San Juan“ mit 44 Besatzungsmitgliedern an Bord wird das implodierte Wrack in 800 Metern Tiefe am Grund des Atlantiks geortet. In ihrem letzten Funkspruch hatte die Crew am 15. November 2017 einen Kurzschluss und ein Feuer an Bord gemeldet.

21. Indische Behörden geben bekannt, dass in der Vorwoche ein US-Bürger von einem isoliert lebenden Volk auf einer Andamanen-Insel getötet wurde. Der 27-Jährige bezahlte lokale Fischer, um in die Sperrzone um North Sentinel Island zu gelangen. Er hatte beim Betreten des Ufers eine Bibel dabei und wollte die ohne Kontakt zur Außenwelt leben Sentinelesen zum Christentum bekehren. Diese empfingen den Missionar nach Angaben der auf ihrem Boot wartenden Fischer mit Pfeilen und töteten ihn wie bereits andere Eindringlinge zuvor.




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