Letztes Update am Mi, 13.03.2019 11:33

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leitbörsen in Fernost schließen schwächer



Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch schwächer geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio verlor 0,99 Prozent auf 21.290,24 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong gab um 0,39 Prozent auf 28.807,45 Einheiten nach. Der Shanghai Composite fiel um 1,09 Prozent auf 3.026,95 Punkte.

Am Vorabend wurde erneut über den Brexit-Vertrag abgestimmt, den die britische Premierministerin Theresa May mit der Europäischen Union ausgehandelt hatte. Mit 391 zu 242 votierten die Abgeordneten in Westminster erneut gegen die Annahme des Vertrages. Investoren fürchten im Falle eines ungeregelten Austritts Großbritanniens aus der EU, über den heute Abend abgestimmt wird, wirtschaftliche Turbulenzen, auch wenn ein solches Szenario von Experten als unwahrscheinlich eingestuft wird.

An der Konjunkturdatenfront ging die Kernrate der japanischen Maschinenbestellungen für Jänner um 5,4 Prozent zurück. Experten hatten lediglich einen Monatsrückgang von geringeren 1,5 Prozent erwartet. Impulssetzende Makrodaten aus China und Hongkong blieben dagegen aus.

Unter den Einzelwerten standen in Tokio Furukawa Electric mit minus 7,8 Prozent im Rampenlicht. Ebenfalls klar tiefer gingen Fujikura (minus 8,5 Prozent) aus dem Handel. Die Schwergewichtstitel von Fast Retailing verloren geringere 0,9 Prozent. Softbank-Aktien reduzierten sich um 0,4 Prozent.

In Hongkong gaben indes die Wertpapiere des Internetkonzerns Tencent 0,7 Prozent ab. Die schwergewichteten Aktien der HSBC sanken um 0,7 Prozent.

Die Märkte in Indien und Australien zeigten sich unterdessen uneinheitlich. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 37.752,17 Zählern mit plus 0,58 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney verlor dagegen 0,23 Prozent auf 6.246,00 Einheiten.

In Australien rückten Daten zur Verbraucherstimmung in den Vordergrund. Im März seien sie auf den niedrigsten Stand seit September 2017 gefallen, war einem Bericht der Westpac Bank und des Melbourne Institute zu entnehmen. Die Befragten würden sich auf ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum im zweiten Halbjahr einstellen.

In Indien stieg indes die Landeswährung, der Indische Rupie, an, nachdem am Vortag Verbraucherpreise im Februar stärker gestiegen waren, als erwartet wurde. Die Preise waren im Vergleich zum Vorjahr um 2,57 Prozent angezogen, Experten hatten jedoch mit einem Plus von 2,43 Prozent gerechnet.




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