Letztes Update am Mo, 01.04.2019 08:21

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zukunft von deutscher Porzellan-Manufaktur Fürstenberg ungewiss



Fürstenberg (Havel) (APA/dpa) - Im Fall der in Schieflage geratenen deutschen Porzellan-Manufaktur Fürstenberg ist unklar, ob das Land Niedersachsen neuer Eigentümer wird. Es gebe diesbezüglich weder konkrete Beschlüsse noch Entscheidungen, hieß es aus dem Finanzministerium in Hannover.

Der Traditionsbetrieb Fürstenberg gehört bisher zu 98 Prozent der Norddeutschen Landesbank (NordLB), die restlichen 2 Prozent hält der Landkreis Holzminden. Die Bank will sich aber künftig auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und ihre Beteiligung abgeben.

Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) hatte jüngst eine Übernahme von Fürstenberg angedeutet. Die Manufaktur würde im Falle einer bereits angedachten Ausgliederung über die Beteiligungsgesellschaft HanBG in den Landesbesitz übernommen. „Für die Manufaktur würde sich dann erst mal nichts ändern außer dem Besitzer - wenn wir die rausnehmen, würden wir die als Land übernehmen“, hatte Hilbers gesagt.

Die Manufaktur Fürstenberg verbuchte 2017 einen Verlust von 4,2 Mio. Euro. Neuere Zahlen liegen noch nicht vor. Sie wurde 1747 gegründet und ist nach Meissen in Sachsen die älteste Porzellan-Manufaktur Deutschlands.

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